Zertifikate für Suchmaschinenoptimierung (SEO) ?

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Kann ein Zertifikat für Suchmaschinenoptimierung (SEO) Kunden helfen eine passende Agentur oder einen passenden Freelancer zu finden ?

Angestoßen durch einen kleinen Beitrag in der IWB, habe auch ich mir ein paar Gedanken zu diesem Thema gemacht.

Ich bin grundsätzlich der festen Überzeugung, dass ein solches Zertifikat für den Leistungserbringer im Bereich der Suchmaschinenoptimierung mehr als sinnvoll sein kann. Jedoch kommt es sehr stark auf das Zertifikat an und wie die entsprechenden Prüfkriterien dahinter sind. Ein Kunde hätte eine mögliche Entscheidungshilfe und der geprüfte SEO ein weiteres Verkaufsargument.

Jeder, der sich mit Kunden beschäftigt weiss ja, wie hilflose und überforderte Augen aussehen. Das reine Beratungs/Verkaufsgespräch ist dabei nur teilweise nützlich. Viel zu schnell ist man an einem Endpunkt angelangt, an dem der Kunde einfach “zumacht”, weil er den Speed des Themas nicht mitgehen kann. Um einen Entscheidungsprozess zu erleichtern, sind also externe Entscheidungkriterien nützlich. Neben der Reputation und dem Empfehlungsmanagment ist da ein Zertifikat sicherlich ein weiterer Baustein hin zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen SEOs und Kunden.

Schauen wir uns aber mal an, was es da so am Markt gibt. Bietet überhaupt jemand so ein Zertifikat an ?

Wenn man sich umschaut, so fällt einem sicherlich als erstes das SEO Zertifikat des Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW) auf. Also schauen wir uns doch mal an, was man erfüllen muss, um ein solches Zertifikat für die Suchmaschinenoptimierung zu erhalten.

Die Prüfung erfolgt nach einem festgelegtem Muster. Es setzt sich zusammen aus 20 % Erfahrung, 40 % Arbeitsweise, 30 % Kundenzufriedenheit und 10% Engagement am Markt.

Bei der Zusammenstellung kommen mir schon die ersten Zweifel am Sinn des Zertifikats.

20 % Erfahrung ?

Jeder, der sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, weiss, dass Erfahrung der Grundbaustein des Know Hows ist. Somit ist nach meinem Verständis 20 % deutlich zu wenig. Insbesonder wenn man sich die weiteren Kriterien ansieht.

40 % Arbeitsweise ?

Wenn man den Begriff Arbeitsweise sehr weit auslegt, dann kann das passen. Doch reicht es, sich an internen und externen Faktoren und Don´ts zu orientieren. Sicherlich nicht. Um das wirklich beurteilen zu können, wäre es sicherlich auch notwendig 5 Tage (oder mehr) die Arbeitsweise mitzuerleben. Also vor Ort zu sein. Auch so Geschichten wie Kunden nicht untereinander verlinken zu dürfen, sind doch am Thema vorbei und zeigt, dass man sich die echte Arbeitsweise des Suchmaschinenoptimierers garnicht ansehen will. Aber kommen wir zu den

30 % Kundenzufriedenheit

Das ist ja nun wirklich Schwachsinn. Jeder, der ernsthaft mit Kunden arbeitet weiss, dass diese nie zufrieden sind. Wie oft hängen Faktoren auf Seiten des Kunden am Erfolg der Maßnahmen (Umsetzung, Budgetstellung, Strategieumsetzung) ? Wenn also ein Kunde den Speed des SEOs nicht mitgehen kann, dann ist der SEO schlecht. Wohl kaum. Den Kunden zu fragen ist also ein sehr zweischneidiges Schwert.

10 % Arbeit am Markt

Ich würde nach den Kriterien diese 10 % garnicht erfüllen und ich bin ohne mich selber hudeln zu wollen glaube sehr aktiv am Markt. Also kann es nur Schwachsinn sein.

Eines ist klar. Man muss immer Kriterien festlegen, wenn man ein Zertifikat ausgeben will. Deshalb will ich nicht so sehr auf der Verteilung rumhauen. Was ich aber sehr kritisch finde sind weitere Faktoren, die für eine Erteilung des SEO Zertifikats notwendig zu sein scheinen.

1. Handelsregistereintrag seit mindestens 12 Monaten

Was soll dass denn ? Was ist nun mit sehr guten Freelancern, die Einzelunternehmer sind ? Die sind alle nicht würdig, egal wie gut sie sind ?

2. 3 Jahre Erfahrung mit Kundenprojekten

Warum müssen es Kundenprojekte sein. Wenn einer ein sehr guter SEO Affiliate ist und plötzlich denkt er müsse Kunde betreuen, ist er nicht würdig die Bürde des Siegels zu tragen ?

3. 250.000 € Honorarvolumen

Das ist von allen drei Punkten der größte Blödsinn. Das Honorarvolumen ist kein Kriterium. Was ist, wenn ein SEO nur 5 Kunden mit Verträgen von monatlich 2.000 € betreut. Dann ist er schlecht, weil er nur 120.000 € Honorarvolumen erwitschaftet hat ? Schwachsinn.

Für mich erscheint es, als ob sich in dem Bereich der Zertifikatsvergabe des BVDW nur ein paar Agenturen abgrenzen wollen und dabei sind es oft die großen Agenturen, die mit massivem Wachtum alle genannten Punkte überhaupt nicht mehr einhalten können. Ok, bis auf das Honorarvolumen. Das kommt ja auch rein, wenn ich 2.000 Kunden mit 300 € monatlich schlecht betreue (ich sage nur Call-Center).

Somit ist das Zertifikat des BVDW sicherlich total überflüssig. Gerade weil die Kriterien von Leuten festgelegt wurden, die ich mal locker als Konkurrenz bezeichnen würde. Das kann also kein unabhängiges Zertifikat für Suchmaschinenoptimierung sein. Schlimm genug, dass der BVDW so etwas zulässt.

Die Kosten von 1.500 € bis 2.500 € sind dabei völlig ok, wenn alles andere passen würde.

Wenn ich mich weiter umschaue, sehe ich nichts mehr. Kennt jemand noch andere SEO Zertifikate und ich meine nicht die, sie sich SEOs oder Agenturen selber ausstellen ?

Es zeigt sich, dass es besonders an einem fehlt und das ist die Unabhängigkeit des Ausstellers. Sinnvoll wäre hier sicherlich ein TÜV Siegel. Der TÜV wäre eine in Deutschland bekannte und weitgehend unabhängige Instanz.

Da ich aber schon am Anfang des Posts auf den Artikel des IWB hingewiesen habe, muss ich noch auf einen Punkt daraus eingehen. Da wird davon gesprochen, dass sich SEOs mit der Zertifizierung zu Garantien verpflichten müssten. Gemeint sind damit Ranking-Garantien.

Das reiht sich dann in den Schwachsinn des Obengenannten ein. Wer so etwas in einem Zertifikat fordert, der hat das Thema rein garnicht verstanden und kennt den Markt auch garnicht. Mit wem soll man also über ein Zertifikat sinnvolle Gespräche führen, wenn man nur solch eigenartige Meinungen hört.

Velleicht wäre das ja mal ein Thema für eine Diskussions-Session auf der SEO CAMPIXX 2010. Was meint ihr ?

Und nochmal. Für den Kunden würde ich mir ein solches Siegel wünschen, wenn es realistisch passt.

Was meint ihr ?

28 Antworten auf Zertifikate für Suchmaschinenoptimierung (SEO) ?

Peer

Ich habe mir das ganze auch mal vor einiger Zeit angeguckt und bin ungefähr deiner Meinung. Leider hab ich keine Karte für die SEO Campixx bekommen :-( aber ich denke das Thema ist sicher eine Diskussion wert. Die im BVDW aktiven Agenturen haben sich mit diesen “Regeln” vor kleineren Agenturen und Freelancern “geschützt”. Als Lösung des Problems würde ich allerdings nicht den TÜV sehen sondern die Gründung eines eigenen neutralen Verbandes vorschlagen. Alternativ könnte man natürlich den BVDW stürmen und bei der nächsten Versammlung alles in die richtige Richtung kippen. Das würde allerdings entsprechende Mitgliedergebühren … kosten, Geld das man wahrscheinlich viel sinnvoller in einen eigenen Verband investieren würde.

SEO Manufaktur

Schöner Beitrag!
Ich denke das beste Zertifikat für einen Suchmaschinenoptimierer sind immer noch belastbare Referenzen!

>>Kunden arbeitet weiss, dass diese nie zufrieden sind.<<
Nun, das stimmt so nun auch nicht …

Andree

Guter Bericht. Referenzen sind allerdings schon wichtig im Geschäftsleben. Desweiteren gibt es wirklich Kunden, die nie zufrieden sind leider. Liegt daran meistens, das die Kunden selbst kaum Plan davon haben und dann Wundr erwarten was das Ergebniss angeht und die Zeit dafür

Mark

Typisch deutscher Mist. Alles Regulieren wollen. Von so einem Zertifikat profitieren nur die Großen. Die kleinen, flexiblen und vor allem Besseren gehen leer aus. Sinnvoll wäre sowas nur, wenn das Zertifikat durch echte und erfahrene SEOs entwickelt wird.

LexaT

Moin,
das ist ja ein echt spannendes Thema. Ich bin gegenüber Gremien, die die Leistungen des Wettbewerbs (und der eigenen Konkurrenz) bewerten dürfen, eher skeptisch eingestellt. Man schaue sich die historischen Handwerksinnungen an: Verhinderung und Verlangsamung von Qualität und Fortschritt.

Ich glaube, dass das Online-Marketing mittelfristig (leider) nicht ohne einen Verband auskommen wird. Das betrifft besonders das Suchmaschinenmarketing. Ich persönlich glaube aber nicht, dass dieser Verband der BVDW sein wird. Ein Zertifikat sollte im Übrigen nicht vom Verband selbst ausgestellt, sondern höchstens in Auftrag gegeben werden. TÜV finde ich da gar nicht mal die schlechteste Idee.

Zertifikat hört sich für mich auch eher nach Auszeichnung an und das trifft meines Erachtens nicht den Punkt. Gebraucht wird ein Siegel, ähnlich einem TÜV-Stempel. Damit kann man sich zwar nicht brüsten, sagt aber zumindest aus, dass die Karre fahrbereit war, eine Beleuchtung hatte und bremsen konnte ;)
Viel mehr kann man vielleicht auch von einem SEO-Zertifikat (oder SEO-Siegel) nicht erwarten. Aber das wäre immerhin schon mal etwas, womit man die “Auf Seite 1 in 14 Tagen für 24,95€”-Vollidioten aussieben könnte.

Die Vergaberichtlinien des BVDW sind zumindest Unfug, weil nur die großen Agenturen in den “Genuss” eines Zertifikats gelangen können. Was für ein Blödsinn! Ich arbeite selbst für eine große SEO-Agentur, aber wir werden uns sicherlich nicht vom BVDW (also von der Konkurrenz) zertifizieren lassen. Die Liste unter http://www.bvdw-sem.de/ scheint auch unvollständig zu sein, ich kenne mehr Agenturen ;) Das Zertifikat sagt ja auch hinsichtlich sauberer Arbeitsweise nichts aus – man schaue da nur auf die Auslistung einer kurz zuvor zertifizierten großen Agentur wegen dämlichen Linkkaufs.

Es wird in der SEO-Zukunft weiterhin kleine Unternehmen, große Agenturen und Freelancer geben und das ist auch gut so. Eine Art SEO-TÜV-Plakette fände ich nicht verkehrt, wenn es damit gelingen würde die Abzocker und die reinen Verbal-SEOs von _unser aller_ Kunden fern zu halten ;)

Kurz am Rande: Im Rahmen der Medientage in Wien wurde diese Frage auch Karl Pall von Google gestellt, der daraufhin auf das GCP (Google Conversion Professional Zertifikat) auch für SEOs hinwies. Ich war da aber nicht der einzige, der plötzlich stark grinsen musste.

Grüße
Axel

Gernot

Ja, man könnte etwas an der Zetifizierung ändern – aber wie, darauf gehen Sie leider in ihrem Artikel nicht ein. Es wird also nur gemeckert, ohne konkrete Vorschläge. Wenn SEOs nicht über Ihre Projekte sprechen wollen, wenn Kundenzufriedenheit, Rankings nicht zählen – wie soll man den deren Qualifikation messen?? Da müssen dann doch die “harten Fakten” herbeigezogen werden.

Ein paar Vorschläge, wie mans besser machen könnte täten gut..

Diese Meckerei – ohne Altnernativen – DAS ist typisch deutsch!

Gernot

SEOnaut

So, ich will mich ja nicht einfach zurücklegen und das Thema so durchlaufen lassen. Gerade wenn ich merke, dass es einige von euch auch interessiert. Also

@Peer Ja leider können nicht alle die sicherlich möchten zur Campixx kommen. Leider. Aber das ist ein anders Thema

@seomanufaktur Ich glaube, dass die Aussage stimmt. Ab einem gewissen Punkt können viele Kunden oft den Speed nicht halten oder aber sie versuchen an der Preisschraube zu drehen, weil sie denken eine bestimmte fiktive Zielmarke erreicht zu haben. Aber klar, es sind nicht alle.

@mario fischer Nein, ist kein Wunder, aber das macht es nicht besser. Wäre doch eine Chance für eine Interessengruppe die Chance auf bessere Neutralität zu erhöhen. Doch der Umsatzhebel scheint das grundsätzlich zu behindern bzw. zu verhindern. Viel Umsatz = viel Beiträge. Da bauen sich halt Machthebel auf. Schade, weil ich Interessenverbänden grundsätzlich positiv ggü. stehe.

@mark Es ist ja nicht verkehrt dies regulieren zu wollen. Kunden könnten diese Filterung gebrauchen. Vielleicht muss das nur mal jemand in die Hand nehmen. Mach ich halt auch noch eine Zertifizierung (ach nee bin ja auch nicht ganz neutral ;-))

@LexaT Danke

@gernot Verstehe die Äußerung nicht. Hier werden doch Argumente und Vorschlähe zusammen getragen. Musst nur nicht ganz so verbittert einfach mal hinschauen. Hier geht es um eine zielgerichtete Diskussion und nicht um bashen. Nicht verwechseln, dass ist nämlich auch deutsch.

SEOnaut

@stefan fischerländer Ich danke dem Stefan für seinen eigenen Post. Er ist ein sinnvoller Beitrag, weil auch ich die Abläufe innerhlab des BVDW nicht kenne. Wie gesagt es geht um eine Disskussion über das Thema. Das Ziel ein solches Zertifikat zu entwicklen,wäre sicherlich im Sinne aller sauber arbeitenen SEos.

Christian

So ein Zertifikat ist sicher nicht verkehrt. Allerdings sollte es auf jeden Fall ein anerkanntes sein – anerkannt in dem Fall aus Sicht der Kunden. Da wäre es sicher vom TÜV am günstigsten. Weiterhin sollte so ein Zertifikat zeitlich begrenzt sein. Die Technik ist so schnelllebig und einige Agenturen sind vielleicht nicht so nah am Zahn der Zeit bzw. ruhen sich dann auf den Lohrbeeren aus. Außerdem sollte es so aufgebaut sein, dass sowohl die großen mit viel Geld, als auch der kleine (weitaus finanzschwächere) Freelancer oder eine der kleinen Agenturen in den Kleinstädten die Möglichkeit haben so ein Zertifikat zu erhalten.

Torben Diekmann

Also ich kann die Diskussion bzgl. des Seo-Zertifikats auf jeden Fall nachvollziehen. Aber seien wir doch mal ehrlich: Gerade in Zeiten, in denen SEO-Agenturen wie Bäume aus dem Boden wachsen, ist es sicherlich von Notwendigkeit, ein solches Zertifikat zu besitzen und dieses auch zu bewerben.

Meiner Meinung nach, kann das Zertifikat des BVDW beispielsweise mit einem Zertifikat von Trusted Shops gleichstellet werden. Schließlich ist es auch in diesem Fall bewiesen, dass ein solches Zertifikat eine gewisse SIcherheit des Kunden hervorruft und nachweislich die Conversion-Rate steigert. Warum sollten SEO-Agenturen, welche die Voraussetzungen für das BVDW-Zertifikat erfüllen, diese Chance also nicht nutzen um ihren Kundenstamm zu erweitern?

Wie gesagt, ich stimme aufjeden Fall zu, dass die Voraussetzungen für dieses Zertifikat sicherlich nicht die Arbeitsweise einer “guten” SEO-Agentur hervorrufen, doch wonach sollte das Zertifikat denn vergeben werden? Letztendlich geht es für die Agenturen doch auch nur darum, professionell auf Kunden zu wirken…Und Vertrauen und Professionalität sind doch die wichtigsten Faktoren um erfolgreiches Marketing betreiben zu können….

Um nochmal auf den Vergleich zu dem Trusted Shops Zertifikat zurück zu kommen: Jeder Onlineshop erhält dieses, der bestimmte Voraussetzungen (Agb`s; Impressum etc.) erfüllt und eine gewisse monatliche Summe zahlen kann….Und wenn wir mal ehrlich sind: Jeder der im Ecommerce-Bereich aktiv ist, kann bestätigen, dass diese Voraussetzungen nicht allzu schwer zu erfüllen sind….

Viele Grüße
Torben

SEOnaut

@torben Ja, ich glaube, dass sich jede Agentur oder Freelancer mit einem solchen Siegel gerne schmücken würde ist klar. Vertrauen zu schaffen ist gerade im Bereich der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig. Doch es geht um die Ausgestaltung und die daraus folgende Anerkennung dahinter. Ein Siegel sollte wirklich so stimmig wie möglich sein. Leider ist das in diesem Fall wirklich sehr schwer, da wohl keine SEO Agentur die Hosen richtig runter lassen wird. Oder vielleicht doch ?

Wirklich ich freue mich riesig auf eine entsprechende Diskussion auf der Campixx. Stefan Fischerländer hat ja mit seinem Post gezeigt, dass auch andere an dieser Diskussion interessiert sind. Also wie immer “Get the spirit”. (Ok, wer kann und ein Ticket bekommen hat, sorry ;-))

Wobei es sich jetzt anhört, als ob die Diskussion auf die CAMPIXX beschränkt wäre. Nene. Nicht falsch verstehen. Ich hoffe auch, dass sich der BVDW hier auch mal dazu meldet oder einer der Menschen die dort im entsprechenden Gremium sitzen. Vielleicht am Montag ? ;-)

Jahn

Wenn hinter den Zertifikaten irgendwelche Unternehmen stecken, ist das doch sowieso völliger Blödsinn. Es ist doch klar, dass diese niemals sich selber kicken würden bzw. die Bedingungen so gestalten, dass zumindest sie selbst alle Kriterien erfüllen – ohne dass ich die Leistung der bekannten Agentur in Frage stelle. Es muss definitiv eine neutrale Instanz sein – genau genommen dürften es auch keine SEOs sein, die selber Kunden betreuen sondern eher ein Verbund von Online Marketing Experten die keiner Agentur angehören.

Ich würde sogar auch so weit gehen, dass die Kunden der Agentur die dann so ein Zertifikat besitzt, die Möglichkeit hat die Agentur anhand der Beratungsqualität, Rankings, Zufriedenheit etc. bewerten kann und somit ein Ranking erstellt werden kann. Das wäre doch mal eine sehr interessante Sache.

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Bastian

Ich finde solche Zertifikate total überflüssig. Muss denn heutzutage ständig Alles bewertet werden? Kann eine Person, eine Agentur oder ein Unternehmen nicht mehr durch die eigenen Referenzen glänzen? Wenn man mit einem Zertifikat für sich Werbung machen muss, damit die Kunden anbeißen, wirft das meines Erachtens kein gutes Licht auf das Unternehmen.

Jürgen

Also ich als “Anfänger” in diesem Bereich finde diese Zertifikate hilfreich. Sie wären für mich auf jeden Fall ein Entscheidungskriterium.

SEO Zertifikat

Hallo, ich arbeite auch gerade an der Idee einer SEO Zertifizierung. Hierzu benötige ich die Hilfe von euch allen – wer gute Ideen, mögliche Prüfungsinhalte oder andere Konzepte in der Richtung hat, möge sich bitte an mich wenden, damit man sich da mal austauschen kann: mail@seodeluxe.de
Vielen Dank und beste Grüße,
Marcell