Warum eine .com Domain im Web 2.0 Zeitalter mehr bringen kann

Jeder, der ein neues Projekt startet, steht vor der Entscheidung, welche Domain er dafür nimmt. Der Name ist schon schwer genug. Aber was ist mit Endung ?

Für den deutschen Bereich stellt sich ja im Grunde für mich nur die Frage, ob .de oder .com .

Neben der grundsätzlichen besseren Ranking-Bewertung von .com Domains (ist meine Meinung), gibt es aber noch einen weiteren Vorteil, den die .com Domains gerade im Zeitalter des Web 2.0 haben.

Ich blogge ja in sehr vielen Bereichen recht intensiv bzw. lasse in vielen Bereichen sehr intensiv bloggen. Da die englische Sprache nicht ganz meine Glanzdisziplin ist, geschieht dies von mir und auch von Seiten der Schreiberlinge fast ausschliesslich in deutscher Sprache. Das hat zur Folge, dass die Sache in den großen internationalen Meinungsportalen des Web 2.0 (wie Digg oder StumbleUpon….) zum Beispiel meist keinerlei Chancen haben. Doch es gibt wenigstens über den Weg der Trackbacks eine Möglichkeit im englisch-sprachigen Raum an Links zu kommen. Doch diese Links bekommt man oft nur, weil der Webmaster auf der anderen Seite den Artikel garnicht genau liest, sondern nur die Überschrift überfliegt sowie die Endung der Domain. Wenn also in der Überschrift ein wenig englische Sprache vorkommt und die Endung nicht gleich durch .de auf deutschen Inhalt hinweist, dann sind auch diese Sachen geeignet in zum Beispiel US verlinkt zu werden und gerade hier spielt die .com ihre Stärke aus, denn diese ist und bleibt der Webstandard.

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11 Kommentare zu “Warum eine .com Domain im Web 2.0 Zeitalter mehr bringen kann”

  1. [...] hatte ja schon selber einen Beitrag darüber geschrieben, doch jetzt hab ich bei den SEONAUTEN einen weiteren Beitrag dazu entdeckt, welcher sehr gut als Ergänzung dient und nochmal die Vorteile einer .com Domain [...]

  2. Matthias sagt:

    Also der Sinn Deiner Ausführungen erschließt sich mir jetzt nicht. Wie kommst Du bitte darauf, dass .com ein besseres Ranking haben sollen?

    Siehst Du es eher national, dann haben .de Domains sogar einen leichten Vorteil. Schreibst Du englisch ist eine neutrale Domain auch nicht unbedingt von Vorteil, denn Google wird Deinem Projekt IMMER ein Land zuweisen. Dafür nimmt Google einige Kennzeichen zur Wertung: Herkunft der Links, Serverstandort, Sprache, TLD, … Es ist sogar möglich, dass eine deutschsprachige Seite hervorragend in USA rankt und in DE überhaupt nicht, nur weil es von dort starke Links hat. Es kann Dir also sogar passieren, dass Dein Projekt englischsprachige Links auf dem deutschen Markt im Ranking drücken. Mir ist das selber passiert ;)

    Wenn Du in den USA ranken willst, besorge Dir billigen Rackspace von dort, schreibe englisch und sammle Links mit entsprechender Herkunft.

    Mhmm … und sei mir nicht böse: Durch Trackback Links zu bekommen ist genau so Mist wie Kommentarspam.

  3. SEOnaut sagt:

    @Matthias – Vielleicht habe ich etwas schwer geschrieben, dass lag dann bestimmt an der Zeit.

    Ich bin von der leichten Priorisierung der .com bei Google überzeugt. Aber das ist meine Meinung.

    Die .com Endung im Zusammenhang mit Trackbacks und deutschen Inhalten, sind nicht als Spam gemeint. Es geht darum, dass deutsche Artikel auch mal aus US angelinkt werden, wenn die Überschrift englische Teile enthält und eine .com Endung hat. EInfach weil die dann nicht sofort sehen, dass es eigentlich ein deutscher Artikel ist.

    Mit Spam hat das nichts zu tun. Auch nicht mit Technik, sondern es ist eher gezielter Zufall.

    Du musst nicht immer alles gleich in die Spamm-Ecke drücken. Da ist Deutschland aber wirklich kurznervig :-(

  4. Matthias sagt:

    Was bringen Dir dann die Klicks von englischsprachigen Fehlklickern. Einmal ganz naiv gefragt … Nur für die Statistik? Eine vernünftige Interaktion dürfte da kaum zustande kommen. Aber vielleicht bin ich für das Biz inzwischen wirklich zu alt (wie mal jemand angemerkt hat :D )

  5. SEOnaut sagt:

    Irgendwie hast du es immer noch nicht verstanden. Aber auch egal. Vielleicht kann ich es nicht richtig erklären ;-) . Auf jeden Fall geht es

  6. Matthias sagt:

    Ne, versteh das auch nicht –> “Es geht darum, dass deutsche Artikel auch mal aus US angelinkt werden, wenn die Überschrift englische Teile enthält und eine .com Endung hat.” …. Um was geht es Dir? Um Links? Um Traffic? … Beides ist allerdings äußerst minderwertig und kann nach hinten losgehen ;) Meine ganz bescheidene Meinung.

  7. Alex sagt:

    @Mat: Bescheiden, du? Hahaha, guter Witz!

  8. Matthias sagt:

    Na, sagen wir mal so. Wenn ich was schreibe habe ich das vorher fünf mal ausprobiert ;)

  9. SEOnaut sagt:

    … und ich schreibe das hier nur so, oder ? Müssen ja nicht alle deiner Meinung sein

  10. Matthias sagt:

    Muss keiner meiner Meinung sein, ich sehe zwar immer noch nicht den Sinnhaftigkeit Deienr Aussage, aber weiss inzwischen worauf Du abzielst ;) Wichtig ist ja, dass Du Sinn darin siehst.

  11. Pascal sagt:

    Ich denke mal eine .com domain macht nur dann sinn, wenn man auch wirklich englischsprachig publiziert. Ansonsten ist es doch nur Irrerführeung der User ;)