Spracherkennungssoftware ? Ein Schlüssel zum effektiven Arbeitsalltag ?

Viele von euch werden es sicherlich kennen. Der Tag hat 24 Stunden und diese versucht man so effektiv wie möglich mit Arbeit zu füllen. Ziel kann immer nur sein so viel Arbeit wie möglich in so wenig Zeit wie nötig zu verarbeiten. Doch das ist leichter gesagt als getan. Rechts und links von diesem Weg gibt es sehr viele Fratzen die dich ständig anlachen und dir mitteilen möchten, wie Du auch anders deine Zeit verbringen kannst. Twitter und Facebook sind solche aktuellen Beispiele. Sehr schnell ist man in einer Spirale gefangen aus fiktiver sozialer Abhängigkeit, die ein vom effektiven Arbeiten abhalten. Genau diese Spirale zu durchbrechen und einen für sich passenden effektiven Weg zu finden, ist die Basis eines jeden Erfolges im Bereich des Onlinemarketings und vieler anderer Felder des täglichen Lebens.

In der Theorie Wissen meist alle wie die Umsetzung eines effektiven Arbeitsalltags funktioniert. Wenn man Leute in Gesprächen aber gezielt auf dieses Thema anspricht, weichen sie oft aus oder es kommen schnell Antworten, die darauf schließen lassen dass es sich nur um Worthülsen handelt.

Einen und wirklich nur einen Weg zu einem effektiven Arbeitsalltag habe ich in den letzten Wochen für mich erschlossen.

Es geht um die effektive Nutzung einer Spracherkennungssoftware.

Oft habe ich mit dem Gedanken gespielt eine solche Software in den täglichen Einsatz einzubauen. In der Vergangenheit scheiterte die Nutzung aber an der schlechten Worterkennung der Softwarelösung. Bei meinem letzten Test mit einer Dragon Lösung war ich aber sehr angenehm überrascht, wie zuverlässig die Worterkennung ist. Anscheinend hat sich in den letzten Jahren sehr viel zum Positiven verändert. Leider ist es in dem Bereich der Spracherkennungssoftware nicht so, dass man sich einfach hinsetzen kann und losquatschen kann. Ein paar Macken haben die Softwarelösung dann doch. Viel kommt darauf an, wie ich mit der Software umgehe und wie viel Training ich in die Software stecke.

In meinem Fall ist es so das die Spracherkennungssoftware einen Berliner Slang nicht so richtig erkennt. Das ist sicherlich mein persönliches Problem an dem ich arbeiten muss aber es schult in meinem Fall auch mal wieder hochdeutsch zu sprechen.

Nachdem ich einige Wochen damit verbracht habe der Spracherkennungssoftware fehlende Worte und meine persönliche Aussprache dazu beizubringen, muss ich sagen, dass die Software relativ zuverlässig läuft.

Sie hilft mir somit bei der täglichen Korrespondenz, bei der Nutzung von Skype Chats die ich vorher ausschließlich über die Tastatur bedient habe und sie verkürzt damit die Zeit die ich mit Schreiben verbracht habe deutlich zu verkürzen. Der ein Sparfaktor ist bei mir umso größer, da ich nicht Meister des Zehnfingerschreibens bin.

Aus vielen Gesprächen mit euch da draußen, weiß ich aber, dass ich damit auf dieser Welt nicht alleine bin.

Für mich hat sich also der Einsatz einer Spracherkennungssoftware wirklich gelohnt. Auch dieser Blog Post wurde mit einer Spracherkennungssoftware diktiert. Sicherlich werdet ihr noch den ein oder anderen Rechtschreibfehler entdecken, aber an der Ausmerzung dieser Fehler arbeite ich bereits mit Hochdruck.

Jeder der mich kennt weiß, dass ich nicht so ein Zahlenjongleur bin. Ich kann euch also nicht genau sagen, wie groß meine Zeitersparnis durch den Einsatz der Softwarelösung ist. Geführt sind es aber über 50 % und ist damit eine echte Erleichterung des Arbeitszeittages.

Ich werde auch in Zukunft viele Blogposts in dieser Weise erarbeiten. Immer in der Hoffnung das die Softwarelösung besser und besser wird und ich mit ihr.

Gerade in Zeiten, in denen das Schreiben im Blog immer schwieriger geworden ist, weil allgemein die Zeit fehlt, ist diese Lösung für mich ein gangbarer Weg.

Mich würde einmal interessieren, ob und wie ihr bereits mit dem Einsatz einer Spracherkennungssoftware vertraut seit und welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.

Ich kann mir für die Zukunft gut vorstellen, dass die Software  meine Sprache so sauber erkennt und arbeitet, dass ich sogar Kundenberichte und Analysen damit verfassen würde. Bis dahin heißt es aber noch üben, üben und nochmals üben. Außerdem ist das sprechen im Zusammenhang mit der Spracherkennung noch sehr gewöhnungsbedürftig. Man muss sich schon sehr auf seine Aussprache konzentrieren oder immer wieder durch Trainingseinheiten innerhalb der Software zur besseren Spracherkennung beitragen.

Mal sehen, wie sich das entwickeln wird, aber ich bin guter Dinge meinen Arbeitsalltag so zeitlich effektiver zu gestalten und am Ende des Tages mehr Zeit für Familie & Co. zu haben. Das wäre cool.

In diesem Sinne ich freue mich auf eure Erfahrungen.

Ich habe diesen Post absichtlich nicht korrigiert, um euch zu zeigen, wie gut oder wie schlecht es funktioniert . Macht euch am besten selber ein Bild . Hehe. Wer diesen Blog liest, ist ja ohnehin schon einiges gewöhnt.

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13 Kommentare zu “Spracherkennungssoftware ? Ein Schlüssel zum effektiven Arbeitsalltag ?”

  1. Christian sagt:

    Interessanterweise habe ich mir auch vor 2 Monaten die Dragon Natural Speaking Premium Software gekauft und ich komme nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut mit der Software zu recht.

    Natürlich muss man sich eingewöhnen und es ist ungewohnt jeden Komma und jeden Punkt zu diktieren und überhaupt muss man im Kopf erstmal damit klar kommen, denn diktieren muss auch gelernt sein.

    Auf Dauer lohnt sich die Einarbeitungszeit aber und manche Blogposts habe ich auch schon mit der Software erstellt, ist in jedem Falle viel komfortabler und irgendwie geil und teilweise auch amüsant wenn die Software das diktierte umsetzt.

  2. Surge sagt:

    Spracherkennungssoftware ist der Hammer… wenn sie auch funktioniert. Habe meine gesamte Diplomarbeit mit Dragon V10 geschrieben, aber so fehlerfrei wie dieser Blogpost war das Ergebnis nicht.
    Problematisch ist Fachchinesisch, da man jede einzelne Konjugation dem Programm “beibringen” muss bzw. trainieren. Ausserdem macht auch die Stimmlage nach einer durchzechten Probleme :)
    Keine Ahnung wie das bei der neuen Version aussieht. Scheinbar wohl besser.

    Probier mal die Übersetzer-App von Google aus (zB aufm iPhone). Überraschenderweise bringt die bessere Ergebnisse als Dragon V10 bei mir und braucht nichtmal Training.

  3. Kevin sagt:

    Hi Marco

    Ich habe vor einiger Zeit mal Dragon Naturally Speaking ausprobiert. Eine signifikante Zeitersparnis konnte ich jedoch nicht feststellen. Vielleicht hätte ich die Software auch nur besser trainieren müssen.

    Grüße

    Kevin

  4. fiacyberz sagt:

    Hatte die Software vor ca. 2 Jahren einmal ganz kurz im Einsatz aber nach 1h Training dann abgebrochen. Ist durchaus fix gewesen, man muss nur einige Befehle kennen, wie zB zurück zum letzen Absatz und da weiterschreiben oder ein Wort ändern oder so.
    Aber du hast recht, die Dinger sind verdammt gut geworden.

    Mich würde interessieren wie lange du für diesen Beitrag gebraucht hast.

  5. Bernhard sagt:

    Arbeite seit gut einem Jahr mit Dragon weil ich vor einem Jahr aufgrund einseitiger Belastung an den Ellenbogen operiert worden bin. Obwohl ich im 10-Finger-System rund 400 Zeichen pro Minute schreiben kann, bin ich mit der Spracherkennungssoftware doppelt so schnell – nicht nur eine Zeitersparnis, sondern auch eine extreme Entlastung für die Arme. Ok, Probleme gibt es bei Fremdworten und englischen Begriffen, aber die kann man ja anlernen.
    Wenn dann noch die bereits erwähnten Probleme der Eingewöhnung vorbei sind, hat man echte Freude mit dem Teil. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

  6. Wie´s der Zufall will, hab ich heute auch gerade begonnen meinen schon lang geplanten Artikel zum Thema Spracherkennung zu beginnen. Ich arbeite bereits seit dem Jahr 2003 damit, Dragon Dictate 8 oder Version 7 k.A. heute 10 oder 11 was ich da hab. Geht geil, spart Zeit, muss aber gut gelernt sein. Nachkorrigieren muss man aber immer. Es hilft mir aber, mein selbst erlerntes und verkrüppeltes 10 Finger System und die vielen Tippfehler zu verbessern. Kann ich nur empfehlen. werde mich hier noch mal melden, wenn mein Artikel fertig ist.

  7. Matthias Hanske sagt:

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Texte eher dem Redefluss entsprechen – man spricht anders als man schreibt. Für schnelle Blogpostssicher effektiv – Lesefluss muss stark trainiert werden … Ansonsten sind die Erkennungen mittlerweile recht gut

  8. Chris sagt:

    Interessante Sache und Deinem Blogpost ist schön zu sehen, dass Spracherkennung gut funktionieren kann – wenn man die Zeit (eher Wochen statt 1-2 Stunden) für das Training aufbringt. Mir fehlte dazu bisher immer die Geduld, ich probiere Spracherkennungssoftware nun auch schon seit über 10 Jahren alle Jahre wieder aus, konnte diese aber bisher nicht sinnvoll für mich nutzen. Problem ist gar nicht so sehr die Erkennung, sondern die einfache Benutzbarkeit. Ist sicher auch viel Gewöhnung..

  9. Ulf sagt:

    Jetzt habt Ihr mich aber neugierig nemacht. Ich habe mich vor ca. 6 Jahren bereits einmal an einer solchen Spracherkennungssoftware ausprobiert. Das war der blanke Reinfall. Die Korrekturen haben länger gedauert als das Tippen mit der Hand. Seit dem habe ich mich nicht mehr mit diesem Thema befasst. Der Artikel samt Kommentare hat in mir wieder ein kleines Feuer entfacht und 6 Jahre Software Entwicklung sind eine lange Zeit. Ich denke das Dragon Programm werde ich mir zulegen.

  10. Abro sagt:

    Ich habe nach dem Kauf meines aktuellen Notebooks und den erstkontakt mit Win7 die dort integrierte Sprachsoftware mal 3,4 Std angetestet. Ich war ziemlich erstaunt was schon alles möglich ist. Leider habe ich es bei neuen oder fehlerhaft erkannten Wörtern nur selten hinbekommen das System tun zu lassen was ich will. Ist aber auch sicher nicht so hochqualitativ wie die hier angesprochene Softwarelösung, zumal der Ansatz des OS sich nicht nur auf einfaches schreiben beschränkt. Ich bin gespannt wo wir in 2,3 Jahren stehen.

  11. Dirk sagt:

    Ich arbeite seit Jahren mit Dragon; Zeitersparnis ist enorm. Man kann sich dabei ja auch die Fußnägel schneiden, kochen, bügeln… Klasse!

  12. linda sagt:

    was sind die 5 besten softwares für spracherkennung –
    bzw wer ist überhaupt marktführer???
    würde mich mal interessieren.
    man hört da ja so vieles, selbst fürs iphone, aber so richtig funktioniert das auch nicht.

  13. Hallo,

    also ich nutze jetzt bereits schon seit zwei Jahren Dragon NaturallySpeaking seit der Version 10. Derzeit habe ich die Version 11 im Einsatz und muss sagen dass diese Software wahrscheinlich die professionellste und beste Lösung ist. Nachteil an diese Software ist, man braucht ein sehr leistungsstarkes System mit viel Arbeitsspeicher und einen guten CPU. Mein System hat derzeit vier Gigabyte RAM mit einen Quad Cor.

    Früher hatte ich mit einen etwas schwächeren System gearbeitet und hatte dadurch relativ schlechte Leistung. Bis jetzt gibt es außer Dragon NaturallySpeaking kein vergleichbares Produkt, wo die Spracherkennung besser ist. Ich habe mich mit diesem Markt sehr häufig und ausgiebig auseinandergesetzt und bin immer wieder auf Dragon NaturallySpeaking zurückgekommen.

    Der Vorteil an einer Spracherkennungssoftware ist auch, dass man bedeutend weniger vertipper in seinen Texten einbaut. Dafür ist es manchmal sehr mühselig gewisse Wörter diesem Programm beizubringen. Aber nichtsdestotrotz konnte ich mein Arbeitspensum bezogen auf der E-Mail-Beantwortung und Erstellung von Texten effizient steigern.

    Diesen Text habe ich eben mit Dragon NaturallySpeaking innerhalb von einer halben Minute diktiert.

    Grüße Nico