San Francisco Erdbeben von 1906
Am heutige Tage jährt sich das verheerende Erdbeben in der amerikanischen Metropole San Francisco zum 101 ten mal. Ein Grund sich mal ein paar Gedanken zu dem Thema zu machen. Am 18.04.1906 begann es ganz leise und unspektakulär. Die Erdplatten der San Andreas Spalte verschoben sich nicht wie üblich um einige wenige Zentimeter, sondern in einem Rutsch um ganze 7 Meter gegeneinander und einen Meter in der Seite. Diese massive Bewegung löste um 05.12 Uhr morgens ein Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Richterskala aus. Die Schäden waren schon zur damaligen Zeit verheerend. San Francisco zählte weltweit zu den modernsten Städten der Erde. Die Haushalte hatten fliessend Wasser und einen Gasanschluss. Genau diese Gasanschlüssen waren es die unter der Erschütterung nachgaben und zerbarsten. Das ausströmende Gas wurde aus Unwissenheit dann durch die Nutzer teilweise zur Explosion gebracht. Die Feuerwehren dieser Stadt konnten den Flächenbränden nach dem Erdbeben in San Francisco nicht Herr werden, da die Hydranten nicht funktionierten. So wurden mit Sprengstoff Schneisen in die Stadt gesprengt, um so ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die Anzahl der Opfer wurde damals auf 478 Tote beziffert. Heut zu Tage wird aber von mindestens 4.000 Taten ausgegangen. Über eine viertel Millionen Menschen wurden obdachlos.
Nun fragt man sich nach 101 Jahren, warum die Menschen weiterhin eine Megastadt direkt auf einer Erdspalte bauen. Ein Erdbeben dieser Stärke würde ein unglaubliches Ausmass haben und sicherlich 10.000 Opfer kosten. Warum verdrängen Menschen diese Gefahr ? Das wird sich wohl so richtig nie erklären lassen.





April 19th, 2007 at 14:47
Also im Vergleich zu Tokio dürfte San Francisco noch vergleichsweise rosige Aussichten haben.