Podcasting – Erste Schritte
In einer kleinen Serie will ich erläutern, wie man die ersten Schritte in Richtung Podcasting gehen und welchen Nutzen man daraus ziehen kann.
Beginnen wir also die Serie mit Gründen und Motivationen von Personen-Podcasts :
Die Möglichkeit einen Podcast zu betreiben steckt tief in jedem Einzelnen verborgen. Es gibt Menschentypen, die:
- auf Grund ihrer Charaktereigenschaften nie Podcaster werden können
- zwar sehr introvertiert sind, aber eigentlich mal was wagen möchten
- eigentlich extrovertiert sind, aber noch nicht den Mumm hatten
- extrem extrovertiert sind, aber die Vorteile des podcasten noch nicht erkannt haben.
Grob gesagt, alle bis auf den ersten Typ können podcasten, wenn sie auch nur den Hauch von rhetorischen Fähigkeiten besitzen und einen Thema haben, dass ihnen Spaß macht. Alles andere kommt von ganz allein.
Die größte Hürde in Richtung Podcasting ist dann sicherlich auch der eigene Anspruch. Ich kenne das selber. Zu Beginn legt man jedes Wort auf die bekannte Goldwaage. Nichts passt so richtig und man ist sich unsicher, wie denn die Erwartungshaltung der künftigen Hörer ausfallen wird.
Doch das ist alles Bullshit. Die Devise in Sachen Podcasting heißt nur
EINFACH MACHEN
Wenn ihr erst einmal verstanden habt, dass kleine Versprecher, Sprachklang und Sprachfarbe den Charakter eines Moderators und in der Regel des gesamten Podcasts ausmachen, dann ist es fast geschafft.
Erfolgreiche Podcasts leben von Leidenschaft und Themen, die es wo anders in der Form nicht gibt. Genau das braucht ein Podcast.
Viele Podcaster, die ich kennengelernt habe, waren am Anfang auch unsicher. Die Erzählungen sind immer gleich. 1000 mal denselben Satz eingesprochen, um das subjektiv perfekte Ergebnis zu bekommen. Das kostet Tage und bringt einen kein Stück weiter.
OK, doch.
Ich muss zugeben, dass es ein Lernprozess ist, der in Schritten läuft. Wenn man also diese „Tage des Perfektionisten“ hinter sich gelassen hat, ist man definitiv einen Schritt weiter.
Und noch mal, nach meiner Überzeugung sind Podcasts mit monotonen Nachrichtensprechern echt nicht geeignet für Personen Podcasts. Für Businesses könnte man da eher der Meinung sein, aber auch dort setzt sich die lockere Art immer mehr durch.
Augehöhe ist das Stichwort.
Fazit :
Wenn ihr mit dem Gedanken spielt einen Podcast zu betreiben, dann macht es einfach und labert nicht. Wenn ihr 10 Sendungen produziert habt, seht ihr bei entsprechender Verbreitung genau, ob sich ein Weitermachen lohnt oder nicht. Ich kenne bislang keinen Personen Podcast, der damit einen Schaden erlitten hat, wenn er ehrlich aufgesetzt ist.
Mit ehrlich meine ich, dass man so ist, wie man ist. Auch in Sachen Know How. Wenn ihr Ahnung habt, dann zeigt es. Wenn ihr sie noch nicht habt, sagt dass ihr es lernen wollt. Auf die Nase kann man nur fallen, wenn man eine große Lippe riskiert und nichts dahinter steckt. Dann zerreist euch die Meute.
Ihr müsst dabei immer vor Augen haben, dass Podcasting ein massives Mittel im Bereich des Networkings sein kann und was das für die Arbeit bedeutet, muss ich hier in diesem Blog sicherlich keinem mehr erläutern.
So, dass waren ein paar Ausführungen für Personen Podcasts und wie man starten kann. Da das Thema für Unternehmen genauso spannend sein kann, werde ich im nächsten Teil auf die Möglichkeiten und Risiken für Unternehmen eingehen.
















Schöner Artikel, das Thema podcasting hatte ich mir auch schon mal überlegt. Aber man muss sich halt schon erst mal zeit nehmen sich rein zu Arbeiten und der Podcast soll ja auch nicht nur unregelmäßig erscheinen. Sondern in einem gewissen Rhythmus kommen und da ist es immer schwer es zeitlich unter zu bringen.
Guter Artikel. Da ich mich gerade in das Thema Podcasting (auch als Videocast) einarbeite – und meine ersten Versuche schon hinter mir habe, bin ich auf die folgenden Beiträge gespannt. Das “einfach machen” unterstütze ich übrigens zu 100%. Einfach machen – das Ergebnis online stellen und aus den Fehlern lernen…eine faire Community hilft einem dabei dann auch die Fehler zu erkennen.
Hallo, leider beinhaltet der Artikel nicht ganz das was die Überschrift verspricht. Eventuell hättest Du ja noch einen Satz dazu schreiben können aus der Praxis: Software, Hardware, Tipps, etc. Wäre nett gewesen. Ansonsten stimme ich Dir natürlich zu und sehe das ähnlich.
Toller Artikel. Ich bin über Umwege auf diesen Blog gestossen. Und ich muss sagen, ich finde den Blog hier super.
Da werde ich in Zukunft öfters vorschauen.
Tschüss