Linkbait oder warum man erst mal sein eigenes Zeug nutzen sollte
Linkbait ist ja immer eine gute Sache. Doch Linkbait will auch sehr durchdacht sein. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Blogosphäre alles aufgegriffen hat und weiter getragen hat. Heut zu Tage ist es deutlich schwieriger, da viele halt die Tatsache des Linkbaits kennen und nicht in einen hineinlaufen möchten. Doch was ist schlimm an einem guten Linkbait. Eigentlich nichts. Doch es scheint sich die Einstellung verbreitet zu haben, dass Linkbait eine schmutzige Sache ist. Da ich das überhaupt nicht so sehe, will ich einmal beispielhaft aus dem Leben eines SEO erzählen und über die Tatsache wie engstirnig gerade Firmen mit ihrem Kapital oder ihren Produkten umgehen.
Ok. Nehmen wir einmal an, wir haben einen Sockenproduzenten (eventuelle Ähnlichkeiten zu mir bekannten Personen sind rein zufällig, hehe), der unter anderem auch Socken mit Logos oder anderen Stickereien verkauft. Warum geht gerade der nicht hin und verschickt sein Produkt an viele hundert Blogger da draussen. Es muss ja nicht gleich das Logo des jeweiligen Bloggers sein. Etwas Spaßiges oder Einprägsames genügt ja eigentlich. Nun lege ich diesem Paar Sochen noch einen netten Brief bei, auf dem ich erkläre, ich würde mich freuen, wenn über die dann hoffentliche Originalität ein paar Zeilen, vielleicht sogar mit einem Link verloren werden. Das ist doch mal cool. Wenn ich diese Aktion dann noch in eine Welle an Posts mit mir befreundeten Bloggern packe, kann daraus richtig was Großes werden. Man muss also nicht immer mit einer gelben Tasche rumlaufen.
Was ja eigentlich einleuchtend ist, ist anscheinend für viele Firmen bei der Präsentation ein rotes Tuch. Man hat anscheinend höllische Angst, dass das Produktimage beschädigt wird. Auf die Frage, warum das so sei, kommt fast immer die Antwort das Linkbait ja eine schlimme Sache ist. OOOOOOOOKKKKKKKK.
Da sitzt der Sockenproduzent direkt an der Quelle und kann mit wirklich geringem finanziellem Aufwand ein Masse an Linkbait-Strümpfen in eine Aktion stopfen und er traut sich nicht. Auf der anderen Seite schlägt er vor, warum man nicht einfach ein paar Links kauft oder mietet, weil das soll ja Wunder wirken.
Macht doch was ihr wollt. Warum fragt ihr dann erst und zahlt auch noch dafür.
Linkbait forever.





März 27th, 2008 at 11:44
Da bin ich völlig Deiner Meinung. Sobald man Firmen solche Vorschläge unterbreitet, bekommt man meist ein kurzes und prägnantes “NEIN”. Naja, wenn es die Firmen nicht machen, dann nutze ich es eben für meine eigenen Projekte. Grüße
März 27th, 2008 at 12:27
In meinen Augen wird ein Linkbait oft nicht durch die Angst eines Bloggers behindert. Viele verlinken nur noch auf ihr eigenes Netzwerk von befreundeten Bloggern und nicht auf gute Aktionen.
Nur wer bereits Linkliebe von A bekommen hat, gibt auch an A zurück…
Aber das gibt ja wieder keiner zu…
März 27th, 2008 at 12:55
Hmm .. bekomme ich einen Link wenn ich dir Socken schicke?
Kariert oder geringelt?
=D
März 27th, 2008 at 13:10
Naja wenn die Leute so ein Vorschlag nicht aus den Socken haut solls wohl nicht sein.
Beim Kugelschreiber verteilt wär er bestimmt völlig von den Socken gewesen.
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AHHHh Rechts unten Versicherung .
Werbeblocker Atackööö.
März 31st, 2008 at 09:36
Danke! Die Sache kann ich jetzt also in die Tonne treten. Sonst sagt ja jeder “die hat die Idee vom Seonaut”.