Keine Semantik im Google Algorithmus ?

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Bei der Durchsicht der Feeds der letzten Tage stieß ich auf ein Thema, wo ich selber nicht weiter weiss. Es geht darum, inwiefern Google seine 43 Semantik-Patente in den Kern-Algorithmus einfügen kann oder ob es durch den Aufbau des selbigen unmöglich ist. Ich habe das jetzt schon öfters gelesen.

Hat jemand nähere Informationen zu dem Thema ?
Kann Google Semantik in den Kernalgo einbauen oder können sie es nur extra versuchen zu erfassen und dann einfeeden ?

5 Kommentare zu “Keine Semantik im Google Algorithmus ?”

  1. Roy sagt:

    Da wir uns selbst in diesem Bereich bewegen kann ich dazu ein paar Dinge sagen. Zum einen ist zunächst zu Fragen welche Form der Semantik benutzt wird?

    Semantik auf Basis eines Hinzufügens von Daten, um somit eine semantische Struktur zu schaffen,schafft mehr Probleme als man hofft zu beseitigen. Zum einen wird es in der Form unseres heutigen WWW dazu führen, dass ein Großteil der Informationen “verloren” geht, zum anderen ist diese fast schon manuelle Semantikstruktur nicht dazu in der Lage wirklich intelligent zu reagieren, d.h. wir schaffen unüberwindbare Mauern für den Datenaustausch obwohl wir diese doch einreißen wollen. Selbst wenn wir eine sehr breite Semantikstruktur erschaffen, so führt dies dazu, dass sich die Semantik wieder selbst in Frage stellt.

    Ergo, kann nur eine intelligente Struktur, in diesem Falle die der künstlichen Intelligenz, zu einer “semantischen” Struktur führen. Diese Struktur ist aber eher eine neuronale Verknüpfung, ähnlich unseres Gehirns. Erst das würde das Ziel, das eigentlich Semantik erreichen soll, sichtbar machen.

    Nun zu Google. Kontextuelle Algorithmen könnten höchstes zu einer “semantischen” Struktur durch die Tags führen. Aber genau hier stehen wir wieder am Anfang des Kommentars. Denn genau das, möchte man ja beseitigen.

    Würde man also in eine neuronale Struktur einschwenken, so stellt sich wieder die Frage ob der Dampfer kontextuelle Suche überhaupt wenden kann? Die Antwort ist wohl oder übel Nein. Denn künstliche Intelligenz basiert eben gerade nicht auf kontextueller Suche, sondern auf der Erkennung des vollständigen Inhalts einer Webseite um dadurch überhaupt erst intelligent verknüpfen zu können. Das einfachste Beispiel ist die Seite in einem Buch. Das menschliche Gehirn kann es lesen und Sätze, Inhalte intelligent miteinander verknüpfen. Kontextsuche kann nur die Wörter erkennen. Mehr leider nicht.

  2. Seo-Kult sagt:

    Also ich glaube, dass es ihnen in naher möglich sein wird das zu realisieren. Die große Frage ist ja nur, bringt das letztendlich im großen und ganzen mehr Vor- oder Nachteile mit sich?

  3. [...] Keine Semantik in der Google Suche, vor allem der Kommentar ist verdammt gut. [...]

  4. [...] thematisch passende Links in einer semantischen Suche [...]

  5. René sagt:

    Bisher merke ich von Semantik bei Google 0 … und das ist aus Sicht der top-gelisteten Seiten in vielen Bereichen auch ganz gut, denn bisher konnte man relativ günstig und einfach Linkpop aufbauen.

    Nimmt Semantik an Betrachtung zu, wird es auf lange Sicht sehr schwer, günstig und zügig Seiten zu positionieren. Der Aufwand ist bereits jetzt schon massiv, wenn man sich semager als Kriterium-Maß vornimmt.

    Die Inhalte werden aus meiner Sicht noch mehr aufgebläht. Ist natürlich kurz über lang sehr schade, da einige dann nur noch willkürliche Texte auf den Seiten haben… man muss schon extrem von der Grundlage “Website erst für Mensch, dann Maschine” weggehen, wenn man den Semantikkriterien aus SEO-Sicht genügen will.

    Bei einer normalen Artikulation zu einem Thema, mit Hinblick auf die jeweilige Zielgruppe, landet man nur im unteren Drittel des Machbaren.

    Semantik als zusätzliches, nicht als alleiniges Kriterium, finde ich hingegen sinnvoll. Dadurch erhalten themennahe Verweise eine höhere Relevanz und das ist ja auch Sinn und Zweck – quasi “weiterführende Inhalte” in einer “Wolke” zu sammeln.