Kaum Zeit für eigene Projekte

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Ein Blog lebt ja immer auch ein wenig davon, dass man etwas von sich preis gibt. So ist es auch in diesem Blog, obwohl das Sachliche sicherlich oft mit gutem Grund überwiegt.

Wie die meisten wissen, sind SEOs in der Regel in drei Lager geteilt. Die die Kunden betreuen, die die eigene Projekte machen und die die beide Sachen kombinieren.  Ich bin einer der beides kombiniert. Mir macht es einfach Spaß für Kunden zu arbeiten und somit mit Menschen Kontakt zu haben. Gleichzeitig baue ich sehr gerne meine eigenen Projekte. Sicherlich, weil man damit auch Geld verdienen kann, aber auch weil diese Projekte einfach immer deutlich mutiger gestrickt sind. So gibt es sicherlich einige eigene Projekte, die man durchaus als “grenzwertig” bezeichnen kann.

Doch das ist es ja. Selbst wenn ein solches Projekt nach gutem Lauf aus dem Index fällt, habe ich als SEO massig dazu gelernt, da ich genau weiss, an welcher Schraube ich zu doll gedreht habe. Zumindest ist es meistens so.

Das Problem ist aber, dass ich für eigene Projekte immer weniger Zeit habe. Die Nachfrage an SEO-Arbeit ist riesig. Ich erhalte täglich bis zu 10 Anfragen und kann mir nur die Rosinen rauspicken. Sicherlich könnte ich eigene Projekte bauen lassen, aber dann verliere ich die Tüchfühlung zum Thema.

Na ja. Es ist halt Klagen auf hohem Niveau. 

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Ein Kommentar zu “Kaum Zeit für eigene Projekte”

  1. Frank sagt:

    Gehöre auch tendenziell zur dritten Gruppe, auch wenn ich mich bereits seit etwa 2 Jahren versuche, aus der ersten Gruppe zu verabschieden ;-)

    Gegen eine völlige Abschottung von Kunden spricht bei mir, daß ich mich nicht von meinen Alt-Kunden trennen möchte und auch immer noch gerne “Rosinen picke”, da ich auch Spaß an der Kommunikation habe ;-)

    Was machst Du denn mit SEO-Anfragen, die Du aus Kapazitätsgründen nicht bearbeiten kannst – wir haben seit 2 Jahren nach fähigen Dritt-SEO-Firmen gesucht (& mehrere getestet), leider ohne Erfolg :-(

    Inzwischen haben wir endlich einen “Einzelkämpfer” mit gutem KnowHow gefunden, den wir auf freundschaftlicher Kooperations- & Provisionsbasis “ins Boot nehmen konnten” und der sich vor etwwa 2 Monaten als Freelancer mit unseren Anfragen selbstständig gemacht hat.

    Insgesamt habe ich die letzten Jahre auch Deine Einstellung gehabt – inzwischen bin ich aber heute eher froh um jeden Kunden, den ich nicht “betreuen muss” …

    Eigene Projekte aufzubauen ist langfristig einfach deutlich einträglicher – zumindest wenn man sie ultraseriös und weniger experimentell aufbaut ;-)

    Wie Du schon sagst “Klagen auf hohem Niveau” – wobei ich es auch nicht wirklich Klagen nennen würde ;-)