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Guerilla Marketing

Wir werden bei unserer Arbeit gerade von Firmengründern oft gefragt, was man denn machen kann im Bereich Marketing. Sicherlich, für Neugründer gibt es viele Möglichkeiten Werbung zu machen, aber auch viele Möglichkeiten falsche Werbung zu machen. Aus unserer Erfahrung heraus ist gerade bei den Neugründern der Anteil an Geldverbrennung für falsches Marketing ernorm. Gerade zu Anfang setzt man schnell auf das falsche Pferd. Wir können hier auch nur unsere eigenen Erfahrungen weitergeben. Sicherlich würden wir jedem Business bei Neugrünung im Internet zu Suchmaschinen-Marketing raten. Dabei ist es aber wichtig einen Berater zu haben, der auch weiter schaut.

Dabei kommen wir jetzt zu dem Thema dieses Beitrages an sich, dem Guerilla Marketing.

Viele Existenzgründer werden noch nie etwas davon gehört haben und dabei ist es doch mit die wirksamste Art der Werbung. Gleichzeitig kann es auch eine der preiswertesten Werbeformen sein.

Also, was ist Guerilla Marketing. Damit bezeichnet man im Groben, dass man Werbung macht, die sich gezielt von der Norm abhebt. Mit dieser Abhebung erreicht man Aufmerksamkeit.

Ich will die Vorgehensweise an kleinen Beispiele erklären.

Es ist Winter in Berlin. So ca. minus 10 Grad. Alle Menschen laufen mit dicken Sachen herum. Das ist das Normale. Guerilla Marketing verfolgt das Ziel genau das Gegenteil von dem zu machen, was fast alle als Normal empfinden. Und was wäre das in diesem Fall ? Na klar.

Ich miete mir zwei bis drei junge und gut gebaute Frauen, die ich mit Bikini im Falle von Berlin über eine große und belebt Hauptstrasse laufen lasse. Um eine Unternehmung damit in Verbindung zu bringen, kann man ja zum Beispiel eine Internetadresse auf die Körper malen lassen und die Frauen Flyer verteilen lassen.

Man wird sehen, dass alle Augen auf diese Frauen gerichtet sind. Die Männer schauen so oder so und die Frauen finden es auch ungewöhnlich und schauen, weil Frauen ja eigentlich immer frieren und das garnicht verstehen können.

Wir wollen hier noch mal betonen, dass die Mädels auch selber frieren und nur ca. 5 bis 10 Minuten aushalten. Aber ich hoffe Ihr habt verstanden, was damit gemeint ist. Wenn man dem Ganzen die Kronen aufsetzen will, informiert man die Presse davon und man kann sicher sein, dass das eine oder andere Blatt etwas schreibt.  Da alles in der Werbung eine Kosten/Nutzen Rechnung ist, muss man dieser Rechnung auch hier machen. Ok, die Mädels kosten für 3 x 1 Stunde ca. 180 €. Die Flyer auch noch  mal ca. 100 €. Ich habe also 280 € Euro investiert. Dafür haben ich bei 3 x 10 Minuten extreme Aufmerksamkeit erzeugt und viele Flyer verteilt. Wenn die Presse da war und man 1 bis 3 Artikel mit Nennung der Internet-Adresse erhält ist das Ganze ganz schnell eine Bombenaktion für wenig Geld.

Doch es gibt auch schlechte Beispiele für Guerilla Marketing. Wenn man sich zum Beispiel die provozierenden Kampagnen von Benneton seinerzeit angeschaut hat, so war das zwar entgegen der Meinung aber total schädlich. Keiner will zum Beispiel hemmungslos mit dem Tod konfrontiert werden. Also merke : Tabu-Themen bleiben beim Guerilla Marketing tabu.

Sicherlich muss man auch bei seinen Aktionen beachten, dass man vielleicht eine Buße wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses erhält . Also immer schön vorsichtig und sogar anmelden, wenn sinnvoll.

In diesem Beitrag kann das Thema sicherlich nur kurz vermittelt werden. Wichtig ist es also mit viel Kreativität und wenig Kapitaleinsatz ein Maximum an Erfolg zu haben. Thats it.

Wer Fragen zu dem Thema hat, kann hier gerne einen Comment abgeben oder uns eine Mail senden an support@sumago.de

Auch eine Versicherungsagentur hat die Möglichkeit auf diesem Wege Erfolg zu generieren.

One Response to “Guerilla Marketing”

  1. Alex Says:

    Hallo,

    also ich bin gerade auf ihren Beitrag hier gestossen und auch ich habe von diesem Begriff noch nie etwas mitbekommen können, aber das Konzept klingt sehr einleuchtend und anwendungsfähig.

    Das lässt sich aber, meiner Ansicht nach, schlecht auf das Internetmarketing übertragen, denn hier doch die Suchmaschinenoptimierung die ausschlaggebende Rolle beim Bekanntmachen einer Dienstleistung oder eines Produktes spielt. Und im realen Leben würde sowas natürlich für Aufmerksamkeit sorgen, das kann man sich in einer Großstadt locker vorstellen.

    Das Problem im Netz ist ja, dass hier einem Existenzgründer niemand umsonst unter die Arme greifen würde, daher verprasselt man viel Geld an so genannte Dienstleister, wobei man vll. unter einigen Umständen, wenn man es besser wissen würde, ein Teil der Geldsumme einsparen könnte.

    Miese Erfahrungen muss im Internet wohl jeder gemacht haben, eben wie im richtigen Leben, ansonsten kommt man nicht auf den richtigen Weg und liest immer noch die Angebote mit 3000 Euro/Woche durch:)

    Gruss Alex…

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