Facebook Checkpoints in Freizeitparks

Mit neuen Facebook Checkpoints holt der Freizeitpark Walibi (Facebookseite) die Menschen neuerdings auch dort ab, wo sie ihre meiste Zeit verbringen und zwar in der OffLine Welt. Der Freizeitpark Walibi in Belgien hat gemeinsam mit Facebook an 8 seiner Attraktionen so genannte Facebook Checkpoints aufgestellt. Hier können die Besucher der Fahrgeschäfte sofort nach der Fahrt ihr Empfinden auf Facebook kundtun. Frischer kommt man an die Emotionen nicht ran.

Das Ganze funktioniert dabei ohne Smartphone. Vor der Nutzung müssen sich interessierte Besucher bei Walibi registrieren und erhalten dann ein RFID Armband. Mit Hilfe des Armbandes können an den Checkpoints dann Nachrichten in die Welt geschickt werden.

Facebook Checkpoints

Doppelter Vorteil mit Facebook Checkpoints

Facebook kann mit dieser Aktion beweisen, dass es Menschen nicht nur in der Online-Welt abholen kann. Es ist der Beginn einer totalen Vernetzung. Kritiker werden meinen, der totalen Kontrolle. In Zukunft werden wir soziale Medien nicht nur auf unseren Computern und Smartphones nutzen können, sondern nach diesem Modell auch im Supermarkt, im Schwimmbad, im Kino und …. im Grunde überall. So weiss jeder genau, was der andere macht.

Schlimm, dass die Formulierung “jeder” hier fast stimmt, da nach neusten Umfragen die Allerwenigsten wissen, wie sie ihre Publikationen effektiv schützen. Die soziale Kompetenz wächst hier nicht im Gleichschritt mit der Nutzung. Nicht ganz ungefährlich.

Walibi schafft es mit diesem Deal den Park gezielt ins Internet zu bringen und speziell in Facebook stattfinden zu lassen. Ganz ohne Druck, sondern, weil die Leute gerne bereit sind mitzuteilen, wenn sie begeistert sind. Walibi scheint sich da seiner Sache ziemlich sicher zu sein und das wirkt. Produktsicherheit und Eigenvertrauen in die Leistungsfähigkeit ist die wichtigste Basis für die Vermarktung.

Fazit

Mit diesem Offline Deal haben zwei Partner einen wichtigen Schritt gemacht, der ein wenig von dem zeigt, was wir in Zukunft erwarten können. Eine Frage beschäftigt mich dann aber doch noch. Wir würde Walibi damit umgehen, wenn die Checkpoints für einen Shitstorm genutzt werden. Wenn zum Beispiel alle Besucher posten, dass sie genervt 2 Stunden gewartet haben oder das das Fahrgeschäft echt lahm war. Naja, da gibt es bestimmt einen Reaktionsplan ;-)

Aber coole Sache mit den Facebook Checkpoints. 257.000 “gefällt mir” Meinungen sprechen eine deutliche Sprache.

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