SEO.SEM.SMO Blog für Suchmaschinenoptimierung
RSS Feed für Suchmaschinenoptimierung
Amazon.de

Essen im Dunkeln oder der Besuch im Dunkelrestaurant

Essen im Dunkeln. Ich hatte ja schon oft davon gehört. Gehört. Klar. Es aber es zu erleben war sicherlich viel besser als es zu hören. Essen im Dunkeln ist sozusagen das Besinnen auf seinen Geschmacksfähigkeiten in der Basis. Ist schon irre, was da für Ängst entstehen vor dem Unbekannten. Ist es was Ekliges oder nicht ?

Was das Essen im Dunkel wirklich ist, ist Erlebnisgastronomie vom aller Feinsten. Da schmeckt ein Möhrchen noch nach Möhrchen und ein englisches Lamm-Steak wirklich blutig.

Aber mal zu Ablauf des Besuchs im Dunkelrestaurant. Du kommst rein und wirst im Hellen begrüsst. Du suchst dir unter 4 grob beschriebenen Menüs eines aus, was grundsätzlich in dein Ernährungsprofil passt. Dann bringt dich dein persönlicher Kellner zu deinem Platz. Das ist dann der ersten Kontakt mit dem Dunkeln und ich meine dunkel. Nach dem recht hilflosen Finden der Plätze. Kommt dann die Vorspeise. Du ertastest das Glas und suchst den Löffel. Dann führst du dir den gefüllten Löffel zum Mund, in der Hoffnung, dass nicht alles runterfällt. OK, geschafft. Langsames kosten der Löffelauflage. OK, scheint zu schmecken. Also rein damit. Alle weiteren Hapse laufen genau so ab, nur halt viel langsamer als sonst. Zwischendurch bekommst du dann ja auch mal Durst. Auf dem Tisch steht eine Flasche Mineralwasser und ein Glas. Nicht, dass ich es hätte sehen können. Nein, der Kellner hat es mir gesteckt. Glas in die Hand und eingegossen. Meine Hand wurde zwar kurz nass aber egal. So ist das im Dunkeln halt.

Dann der Hauptgang. Langsam hatte man sich an die Dunkelheit gewöhnt, ohne was zu sehen. Es gab Lamm mit Gemüse. Nichts Besonderes halt. Aber der Geschmack. Was war das denn. Ich glaube ich habe noch nie so intensiv mein Essen geschmeckt. Irre. Der Nachtisch war dann eher unspektakulär. Wir hatten ja nun Routine. Die Himbeercreme auf meinem Hemd geht dann auch schnell raus, haha.

Alles in allem war das Essen im Dunkeln ein wirklich klasse Erlebnis. Ich würde jeder Zeit wieder in ein solches Dunkelrestaurant gehen. Aber nicht immer.

Hier ein Bild vom Essen im Dunkeln

Essen im Dunkeln


6 Responses to “Essen im Dunkeln oder der Besuch im Dunkelrestaurant”

  1. Herbert Says:

    So ein Dunkelrestaurant gibt’s auch bei mir in der Nähe. Wollte immer schon mal hin; war aber doch ein wenig (zu) skeptisch.

    Nach dem Lesen von deinem Bericht werde ich die Sache wohl endgültig angehen.

  2. Anja mit Nachrichten aus Jena Says:

    Hmm, Schade. In Jena scheint es kein solches Restaurant zu geben.
    Fällt es eigentlich nicht schwer, vertrauen darin zu stecken, daß der Kellner/Koch auch das liefert, was bestellt wurde? Im Dunkeln sieht man ja so einiges nicht: Haare, Kakerlaken … ;)

  3. RaymaN Says:

    Jepp, ich kann das auch nur jedem mal empfehlen! Ich hab das Dunkerlrestaurant in Berlin auch schon besucht. Ein Erlebnis was man nicht so schnell vergisst.

  4. Robert Says:

    Echt schraeg! Leider gibt es auch bei mir kein Dunkelrestaurant um die Ecke. Ausprobieren werde ich es denoch im eigenen Haus und damit meine Frau ueberaschen. Danke fuer den Tip, auch wen es ungewoehlich ist in einem SEO Forum so etwas zu finden (:

  5. markus Says:

    Ich habe das ganze im SI-Zentrum in Stuttgart erlebt.

    Dort war es allerdings ganz speziell mit Kellnern als blinde, welche man danach dann noch persönlich gesprochen hat.

    Das wirklich erstaunliche war, das diese Kellner sich ohne Probleme im dunklen Raum zurecht finden konnten und man selbst total unsicher war. Danach im hellen war es genau umgekehrt. Das öffnet einen doch mal die Augen das ganze auch von einem anderen Blickwinkel zu sehen.

    Die Veranstaltung in Stuttgart war auch von den blinden Organisiert und kommt diesen zu Gute.

    Kann ich nur jedem empfehlen der mal ein etwas originelleres Geschenk sucht.

  6. Nahrungsplus » Blog Archive » Re: dumm?! - Bill Gates: Essen und Alphabetisierung w… Says:

    [...] : > Welcher idiot hat denn vorgeschlagen in den Entwicklungslaendern > Computer zu verbreiten? Normalerweise haette ich jetzt gesagt: > Jetzt > zieht der Gates auch noch den Leuten das Geld aus der Tasche, die > gar > keins haben, aber der Bill hat recht. Und ich finde er keonnte mir > ein > paar millionen locker machen und den rest seines vermoegens den > Kindern > aus der dritten Welt! > mfg > > drooog da geb ich dir recht, aber wenn da nicht mal eine ganze Industrienation nachzieht, ist das auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Was sollen Menschen, welche in Strohütten (rural) oder in notdürftigst ausgestatteten Backsteinhäusern leben (urban), denn bitte mit einem Rechner geschweige denn mit einer Digi Cam anfangen? Die gehen ihre Rinder auf die Steppe treiben, oder holen das Wasser aus dem Brunnen; die erschrecken ja, wenn sie eine Maus sehen! rolf [...]

Leave a Reply