Ent-Twittert euch

Twitter. Hype und Bleikugel am Fussgelenk in einem. Seit Wochen hat mich der Twitter Virus erwischt. Doch nun ist es Zeit aufzustehen und sich zur Wehr zu setzen gegen die gezielte Aushebelung der Arbeitsfähigkeit und der Produktivität.

Ich twittere ja schon seit Tagen Tweets, die der Zigaretten Industrie entnommen sind und ich meine Teile davon durchaus ernst. Ich werde also ab sofort meinen Twitter Konsum deutlich reduzieren. Das bedeutet, dass ich Twitter fast nur noch in meiner Leerlauf-Zeit mittels iPhone nutzen werde oder wenn es echten Sinn macht.

Es hat aber auch zur Folge, dass ich mich entfollowern werde (Danke für das Wortspiel an den bösesten aller SEOs).

Das kostet zwar wieder Zeit, aber macht die Sache sicherlich sinnvoller. Ich werde in den nächsten Folgen von Radio4SEO auch mal auf die echten Auswirkungen und Abhängigkeiten im Bereich Twitter eingehen.Hört sich banal an, aber ich glaube es gibt da draussen echte Twitter-Junkies zur Zeit.

In diesem Sinne blogge ich lieber mehr.

10 Kommentare zu “Ent-Twittert euch”

  1. Alex sagt:

    Ich nutze Twitter eh nur dann, wenn ich nichts weiter zu tun hab.

  2. Silko sagt:

    Schau an schon der Nächste. Das klingt jetzt vielleicht etwas hart, aber für mich war Twitter schon immer suspekt und ich sehe das eher als eine Web 2.0 Seuche die nicht von langer Dauer ist..

  3. powL sagt:

    Twitter macht ungemein Spaß und ist in Sachen Informationsflut unschlagbar. Wenn man den richtigen Leuten folgt, bekommt man auch wirklich nur die relevanten News vorgesetzt. Jedoch habe ich auch sehr sehr schnell gemerkt, dass es ein unheimlich Zeit-Fresser sein kann, gerade für jemanden wie mich, der neuen Spielzeugen immer direkt seine komplette Aufmerksamkeit schenkt. Ein erster Schritt war, die Benachrichtigung von TweetDeck bei jeder neu eintreffenden Meldung zu deaktivieren – dann habe ich mich auch relativ schnell entwöhnt. Sterben wird der Hype jedoch so schnell nicht, denke ich und interessant wird es allemal noch, wenn Twitter mit einer Real-Time-Search-Engine an den Start geht!

  4. torsten sagt:

    Viele meiner Verfolger haben die Anzahl der Tweets deutlich reduziert. Ich auch. So ist Twitter überschaubar und macht immer noch Spaß. Wichtig ist, keine Leute zu lesen die nichts interessantes posten. Dann bringts auch was.

  5. Azubi sagt:

    Was ist Dwitta? Hört sich lecker an :( Kann man das kaufen?

    Bin Azubi, brauch Hilfe :-P

  6. Konstantin sagt:

    Teile deine Zeit doch einfach besser ein. Ich merke auch, dass ich oft auf Twitter schaue, wenn ich mir für den Tag nicht eine Stunde Zeit dafür nehme. Zu oft bimmelt das Handy, weil jemand etwas gezwitschert hat….da ist die Verlockung groß draufzuschauen :-)

    @Azubi: Hör auf zu spammen…. :(

  7. Wer den richtigen Leuten folgt, kann natürlich eine ganze Menge aus Twitter ziehen. Neben taufrischen Informationen finde ich beim Folgen von Fachleuten ganz besonders interessant, ein Auszug ihres gegenwärtigen Denkens mitzuverfolgen. Die Summe der Tweets skizziert ein Stück weit autobiographisch das Denken eines Fachmanns.

    Andererseits beobachte ich aber auch vielfach, dass die Twitterrei viel zu weit geht. Manchmal frage ich mich, warum auf Kongressen in jeder freien Minute in das Iphone getippt werden oder warum zur Hölle man ausgerechnet aus dem Kreissaal unmittelbar nach der Entbindung einen Tweet hinausjagen muss. Die Momente könnten viel intensiver sein, würde man sein Erleben nicht ständig durch eine Art Twitterzwang interrupten. An der Stelle sehe ich einen deutlichen Verlust an Lebensqualität.

  8. Uwe sagt:

    Mensch Marco endlich kehrst du auf den Pfad der Arbeiter zurück. Twitter ist nur was für Leute die nicht viel Arbeiten müssen, wollen oder können.
    Vieleicht sieht man sich heute auf der OML…

  9. Patrick sagt:

    Ich finde Twitter sehr nützlich solange die Follows auf einige Wenige beschränkt sind, die nützliche Informationen bringen. Besonders unterwegs drängt es mich doch des öfteren das Iphone rauszuholen um mein Gehirn mit Neuigkeiten zu füttern.

  10. Daniel Schlotter sagt:

    Während der Arbeit finde ich es allerdings sehr falsch stets den Twitter-Client geöffnet zu haben. Die ständigen Interrupts zerstören jeden Workflow, gerade bei einer hohen Zahl beobachteter User.