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PageRank Sculpting oder TrustFlow Analyse

Wednesday, May 7th, 2008

PageRank Sculpting
oder TrustFlow Analysen sind Verfahren, die seit einigen Wochen mächtig diskutiert werden. Also ein Grund sich einmal näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Egal, wie man es nennt. Beide Analyse-Verfahren beschreiben die Möglichkeit mit dem Hilfsmittel “rel=nofollow” den Trustflow innerhalb euer Projekte zu bündeln, zu fokussieren und im besten Fall auch zu visualisieren.
Für alle, die jetzt gar nicht wissen, um was es genau geht, fangen wir mal ganz von vorne an.
Ok, ihr habt also ein Projekt, dass durch mehr oder weniger gute SEO-Arbeit verlinkt ist. Wir wissen ja alle, dass ein Großteil des Vertrauens (= Trust) welches Google Projekten oder Domains gibt aus der externen Verlinkung kommt. Aus der Gesamtheit der Links entsteht also ein so genannter TrustContainer. Wie stark dieser Container ist, ist selbstverständlich sehr unterschiedlich, aber darum geht es bei dem Verfahren in erster Linie ja nicht, sondern nur um den Weg, den dieser Trust (egal wie groß) in euern Projekten nimmt.

Ein Großteil des Trusts wird erfahrungsgemäß auf eure TLD zeigen.

Der erste Schritt ist also zu schauen, was mit diesem Trust auf eurer Startseite geschieht. Wenn wir uns vorstellen, dass die Startseite ein Wasserbecken ist und das ganze Wasser in diesem Becken euer Trust ist, dann ist jeder Link der tiefer in eure Seitenstruktur geht, so zu sagen ein kleines Loch durch das der Trust fließt (daher auch TrustFlow). Das TrustFlow oder PageRank Sculpting Analyse Verfahren/Methode gibt euch die Möglichkeit gezielt zu entscheiden durch welche Löcher das Vertrauen wegfließt. Rein physikalisch gesehen, bedeuten viele Löcher wenig Druck und wenig Flüssigkeitsmenge pro Loch und wenige Löcher höheren Druck und höhere Fließgeschwindigkeit. Projiziert auf eure Indexseite bedeutet das also, dass ihr den TrustFlow direkt in die Kanäle drücken solltet, die euch nutzen bringen. In aller Regel werden das die Bereiche des direkten Vertriebs sein.
Um es noch genauer zu beschreiben, will ich ein Beispiel einer kleinen Internetseite nehmen, die irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen verkauft. In aller Regel wird der Startpunkt die Indexseite sein und von dort geht es in die Unterseiten.
Basis ist sicherlich, dass es auf dieser Seite ein Grundstruktur an Navigation und Verlinkung gibt die wie folgt aussehen könnte :

 

Wir über uns
Produkte/Dienstleistungen
Blog
Forum
News
Service
AGBs
Kontakt
Sitemap
Impressum


Es stellt sich also die Frage, wo ich den TrustFlow hinleiten möchte. Hier muss sich jeder Webmaster selber darüber im Klaren sein, wo seine Schwerpunkte liegen. Die Methode dient daher auch der Fokussierung auf seine eigenen Stärken und Produkte. In aller Regel wird der Hauptschwerpunkt auf der Produkt- oder Dienstleistungspalette liegen, also dem Bereich mit dem ich meinen Hauptumsatz erwirtschafte. Dagegen werden Bereiche wie Impressum, AGBs oder wir über uns nicht so ins Gewicht fallen.
Um jetzt also den TrustFlow in dem Projekt nach euren Vorstellungen steuern zu können, gibt es Hilfsmittel. Neben den vollen Sperrbefehlen wie der Anlage von geschützten Verzeichnissen und Bereichen die über die Robot.txt gesperrt sind, gibt uns Google ein Tag an die Hand, was ebenfalls Schrankenfunktion hat und das ist das NoFollow Tag. Dieser Befehl wird im HTML Code mit rel=”nofollow” ausgelöst. Google hat diese Schranke vor Jahren eingeführt, um in erster Linie Kommentar-Spam in Blogs zu unterdrücken. Doch die Funktion lässt sich im TrustFlow oder PageRank Sculpting Verfahren “missbrauchen” bzw. man kann die Funktion optimieren. Dazu muss man aber verstehen, was “NoFollow” eigentlich bewirkt.

Alle Links denen der Google Bot folgt werden grundsätzlich als Trustway getaggt. Das heißt jede Seite vererbt Trust an die Unterseiten zu denen verlinkt wird. NoFollow sagt dem Bot jetzt, dass er dem Link zwar folgen soll und darf, er aber ab genau dieser Positionen keinen Trust mehr weitergibt. Es wird also ab diesem Punkt nichts mehr vererbt. Es handelt sich also um eine Trust-Schranke und genau diese nutzen wir im TrustFlow Verfahren.

Kommen wir also zu der Indexseite zurück. Mit Hilfe des Befehls NoFollow habt ihr also die Möglichkeit Trust-Schranken zu verbauen. In dem Beispiel würde ich also die Bereiche Wir über uns, AGBs, Kontakt und Impressum erst einmal grundsätzlich mit Schranken versehen. Bereiche wie die Web 2.0igen Applikationen wie Blogs und Foren würde ich sofern es sich um neue Projekte handelt auch in der Vererbung lassen. Erst wenn diese Bereiche durch eigene Stärke vielleicht mehr Trust abgeben als von euch hinein gesteckt wird würde ich diese Felder ebenfalls mit NoFollow beschränken. Aber dazu später mehr. Durch diese Beschränkung habt ihr grundsätzlich eine Fokussierung auf eure Kernbereiche geschaffen und dadurch auch den Haupt-TrustFlow in diese Bereich geschickt.

Ich hoffe ihr habt den Ansatz verstanden. Klar, eure Seite teilt sich noch weiter und es geht weit aus tiefer, doch die Regeln des TrustFlow ändern sich nicht. An diesem Verfahren hängt also eine grundsätzliche Planungsstrategie und um so komplexer eure Seiten werden, umso schwieriger wird es werden diesen TrustFlow zu erkennen und darzustellen. Daher will ich gerne zugeben, dass bei großen und komplexen Seiten eine Erkennung auf händischem Wege fast nicht möglich ist. Für kleine Projekte mit fester Struktur ist die Methode aber dagegen sehr effektiv und auch wirkungsvoll.

Klar, werden sich viele von euch jetzt melden und sagen, der Trust kommt nicht nur von der Indexseite in das Projekt und da habt ihr selbstverständlich völlig Recht. Der Trust ballt sich zusätzlich genau an den Punkten an denen ihr entweder gut gearbeitet habt und ihr gut verlinkt wurdet ( zum Beispiel einzelne Produkte, die in der Presse und in Online-Medien erwähnt wurden oder wo guter Content massig verlinkt wurde) oder an denen ihr selber bestimmte böse (nach Google Meinung) Punkte oder Schwerpunkte gesetzt habt. Genau an diesen Punkten entstehen Hubs in eurem Projekt, die wiederum geeignet sind gesteuert zu werden.

Doch wie erkenne ich diese Hubs in meinem Projekt ? 

Klar, wenn ihr Links gekauft, getauscht oder irgendwie anders erworben habt, dann wisst ihr hoffentlich selber, wo ihr den Trust hingeschickt habt. Wenn ihr es nicht so genau wisst, helfen euch die Google Webmaster Tools. In der Zentrale habt ihr eine gute Übersicht über die externen Links, die in euer Projekt zeigen. Ihr seht also genau, wo bestimmte TrustHubs entstanden sind.
Das Verfahren den TrustFlow zu steuern, folgt dann an diesen Hubs genauso wie ich es vorhin im Bereich der Indexseite beschrieben habe. Wer jetzt aufgepasst hat, hat verstanden, dass ich dadurch auch die Möglichkeit habe gezielt TrustHubs neu aufzubauen und zu leiten.

Auch wenn das Verfahren doch sehr aufwendig und komplex ist, hoffe ich es doch verständlich erklärt zu haben.

Aber die Sache geht noch weiter. Was wir gerade in Sachen Trustflow mit dem externen TrustContainer besprochen hatten, gilt ganz klar auch für die interne Verlinkung einer Seite. Ihr müsst also in der internen Verlinkung die ganzen möglichen Wege auch wirklich anlegen, denn wo keine Leitung ist kann auch kein Trust durchfließen. Schaut euch also ebenfalls in den GWTs eurer interne Verlinkung genau an, um das Leitungsgerüst zu erkennen und zu verbessern.

So, dass war es auch schon, hehe. Ich arbeite zur Zeit daran diese Sache visualisieren zu können und ein Abbild von diesem TrustFlow zu erstellen.
Ich weiss, dass viele da draußen, die schon mal etwas zum Thema PageRank Sculpting oder TrustFlow gehört haben, der Meinung sind, dass bringe alles gar nichts. Was soll ich dazu sagen. Ich hab es an drei Projekten (bis 100 Seiten) mit gutem TrustContainer versucht und muss sagen, dass ich überragende Erfolge feststellen konnte.
Klar, ich denke auch dass sich der Effekt mit der Stärke des TrustContainers verstärken wird. Ich für meinen Teil bin der Meinung es ist zur Zeit hoch effektiv.

Zum Schluss will ich aber auch sagen, dass sich den Begriff PageRank Sculpting schlecht finde, weil das dem „normalen“ Webmaster mal wieder versucht einzureden, dass es dabei um Pagerank geht. Es geht um Trust, also das Gesamtvertrauen, was Google in euch (euer Projekt) steckt und nicht um PageRank.

Ich hoffe, dass sich viele mit diesem Post genötigt sehen sich zu äußern.

Ich werde dieses Thema auch noch mal sehr ausführlich in der Radio4SEO Basis Show am 08.05.2008 erörtern. Wer also auch noch was zu diesem Thema hören will, der schaltet morgen ein.

 

 

Meine Stimme bekommt die Pubcon 2008 nicht …

Saturday, April 26th, 2008

Nee, Leute meine Stimme bekommt die Pubcon dieses Jahr nicht……..

….. und zwar, weil ich keine mehr habe. Hehe.

Aber mal in Ernst. Die Pubcon 2008 war mal richtig gut und aus diesem Grund auch gleich mal ein fettes Lob an den Ausrichter Alan Webb, der es dieses mal verstanden hat keine SM-Show (hihi) in dunklen und verrauchten Kellern zu organisieren. Die Location war echt gut. Eines aber vorweg. Vor lauter Gequatsche habe ich fast keine Bilder gemacht. Also muss ich den bebilderten Teil anderen Leuten überlassen. Zum Glück gibt es Leute wie Gerald, so dass ich mir keine Sorgen machen muss. Juhu.

Jetzt geht es wieder daran sich bei den ganzen coolen Typen zu bedanken, die das Networking an diesem Abend wieder so richtig supi gemacht haben und gleichzeitig sitze ich jetzt hier in meinem Hotelzimmer und hoffe, dass ich in der Aufzählung keinen vergesse. Ich muss mir halt Mühe geben, denn ich kann es mir nicht leisten Hörer zu verlieren.

Dann dann lassen wir es mal starten. Nach der SEMSEO, auf die ich später noch kurz eingehen werde, bin ich erst einmal aus Hotelzimmer gegangen. Durch meine Erkältung hate ich Mega Kopfschmerzen. Also war mein Werbepartner für eine halbe Stunde (ASPIRIN) und wie heisst es da so schön in der Description des Snippets “Die Medizin deines Lebens”. Wie recht sie in diesem Fall hatten. So, von langer Hand geplant, war dann das Treffen und Wiedersehen mit dem Alpha-Yigger und SM-Moderator Sammy Baynado, der gleich ein Zimmer ggü. belegte. Nach einem grossen Hallo an ihn und seine Freundin ging es ab in die Innenstadt. Ziel des kurzen Fussmarsches war das MÖVENPICK ggü. vom legendären “Jack the Rippers”. Dort trafen wir dann auf (… und jetzt habe ich dann auch schon die ersten Gedächtnislücken, grg) Torsten. Er war zum Glück nicht schwer zu erkennen. Eingeweihte wissen warum. Er war in Begleitung seiner Anwältin da. Leider kann ich da nichts zum Namen sagen. Aber bei den Sachen die Torsten macht, muss sie gut sein, hehe. Schlimm genug, dass ich aus fehlender Zeit jetzt nur auf seine Namensdomain linke, hehe. Ok, dann waren da noch die Joghurtkultur, bei dem nicht festgelegt werden konnte, ob rechts- oder linksdrehend und als Antwort auf all deine Fragen: Radio4SEO verlinkt aus den den Post nicht in NoFollow. Dann der Alinki, der Rechtlegale (du hast zu wenig Domain-Aufkleber auf deinen Fahrzeug, hehe) , der, der den chinesischen Markt in Zukunft um einige Millionen Seiten bereichern wird, die Suchmade und noch einige andere. Nach dem Mövenpick haben wir dann unsere Stellung verlassen und wie fast immer ins Maredo verlegt. Gerade, weil wir nicht wussten was Alan unter FingerFood versteht (in Sachen Menge). Dann trafen wir ein und wer war wirklich da ?

The One and only STEREOPHONE. Vielleicht lade ich ihn nochmal zu Radio4SEO ein zum Thema Networking und warum na keine Angst zu haben braucht, haha. So, jetzt würde es wirklich anstrengend werden, wenn ich alle, die ich getroffen habe aufzähle. Exemplarisch seinen hier erwähnt Julian von der SEOkratieFabian und Anwar (mein Geschenk zur Firmengründung), die Trendmiler (die mir den Moderator ausspannen wollten), “der junge Wilde” Yannick (der cooler Weise das Heil des Networking nicht im Alkohol gesehen hat - Hut ab), die Alexandra (die das mit dem Networking ganz anders gesehen hat ;-)), den Christian (dein Design ist immer noch sch…, hehe). Wieviel gibt es denn eigentlich von euch ?

So alle, die ich jetzt nicht erwähnt habe, werden es mich hoffentlich mit den Trackbacks aus ihren Artikeln spüren lassen. Es ist wirklich nicht böse gemeint.

OK, Hartnäckigkeit soll auch noch belohnt werden und deshalb geht noch ein spezieller Gruss raus an die Jungs von Sexpuppen24, weil sie einen geilen SEO-Markt aufgenommen haben. Ok, Seite 2 ist jetzt nicht der Burner, aber das wird ja jetzt besser, da ich bestimmt 20 SEOs getroffen habe, die vor haben von 62.500 Google Ergebnissen einen Marktanteil abzubekommen. Das wird ein schöner Run. In diesem Zusammenhang geht auch noch ein spezieller Gruss an Frau Diana Stretch - “Du warst klasse, Baby” und du siehst besser aus, als die mit der der Marcus da rumgelaufen ist.

Eines zum Schluss.

ICH LIEBE DIE PUBCON. In diesem Sinne …….

PS: Ich habe mir eine geile, schwarze, neue Adidas Jacke “geholt” (Klopf auf die Schenkel)

So, ist es wenn man mit dem Kopf auf die Tastatur fällt

Wednesday, April 16th, 2008

Ja, da hab ich mal richtig Mist gebaut und die neue SM-Podcast-Show auf Radio4SEO einen Tag zu früh online gestellt. Ich DEPP ich. Aus dem Mystery Donnerstag ist nun also ein Mystery Mittwoch geworden. Hab auch schon gleich mächtig Kloppe von meinem neuen Pod-Mod bekommen. Ich hoffe er springt nicht gleich wieder ab.

So, ist das wenn man vor lauter Arbeit mit dem Kopf auf die Tastatur fällt.

Also hier mein offizielles Statement :

ES TUT MIR SOOOOOOOO LEID UND ICH WILL MICH BESSERN

Radio4SEO hat die 20 geschafft

Thursday, April 10th, 2008

Der ganz normale Wahnsinn ist der Titel der 20 Podcast-Folge von Radio4SEO. Also wer Lust hat, der hört sich das Produkt mal an.

Viel Spaß (….oder ?)

 

Radio4SEO mit Linkaufbau die Zweite

Thursday, March 27th, 2008

Linkaufbau ist auch in dieser Ausgabe wieder Thema auf Radio4SEO. Ein Thema was man bestimmt auch noch weiter spinnen kann. Aber egal.

Viel Spaß beim Hören oder heftigen Schmerz !