SEO.SEM.SMO Blog für Suchmaschinenoptimierung
RSS Feed für Suchmaschinenoptimierung

Archive for the ‘SEO-Basics’ Category

Gelassenheit als “scharfes Schwert” in der Suchmaschinenoptimierung

Sonntag, Juni 15th, 2008

Gelassenheit ist eine der großen Tugenden, die ein SEO haben muss.

Doch warum ist Gelassenheit in der Suchmaschinenoptimierung so wichtig ?

Immer wieder sehe ich Webmaster oder SEOs, die seit Monaten angestrengt auf eine Keywordpalette optimieren ( auch da ist Gelassenheit gefragt, aber die meine ich jetzt nicht). Wenn sie gut gearbeitet haben, ist der Lohn in aller Regel eine Position unter den Top5 der passenden SERPS. Wenn ich so meine Zeit als SEO Revue passieren lasse,  weiss ich, dass dieses Level oft bei weiterhin guter Arbeit lange erhalten werden kann.

Doch was geschieht, wenn man sich plötzlich auf der Position 99 wieder findet ?

Oft sehe ich bei den Leuten dann das große Flattern und hektisches Reagieren. Da werden plötzlich Veränderungen an der Seite vorgenommen, ohne das dies einen größeren Sinn ergeben würde. Heraus kommen oft wirklich Flickschustereien. Vergessen sind vielleicht alle whitehattigen Massnahmen, die man vorher vorgenommen hat.

Meine Erfahrung hat eigentlich folgendes gezeigt. Entweder man weiss das man sauber gearbeitet hat, dann muss man sich wirklich auf Dauer keine Sorgen machen oder man weiss, dass man Scheisse gebaut hat, dann muss man entsprechend reagieren. Klar.

Für alle, die Ihre Projekte wirklich sauber gebaut und sauber verlinkt haben kann gesagt werden.

Gelassenheit ist die mächtigste Waffe in der Suchmaschinenoptimierung.

Oft zeigt sich (leider erst nach einigen Wochen), dass Google wieder zurück rollt bzw. sich die Sache wieder von allein justiert. In der Regel ist die ganze Sache auch nur der Ausfluß einer Neuberechnung in Folge von Algo-Updates.

Also kann ich euch eines aus eigener Erfahrung empfehlen, wenn ihr sauber optimiert habt. Bleibt bei einem “Abrutschen” einfach gelassen und schaut was die nächsten Wochen bringen und schaut was sich an News in der Szene auftut. Oft werden diese Sachen nämlich aufgenommen und auch ausgewertet. Gelassenheit bedeutet in diesem Fall aber nicht, sich nicht mit den möglichen Ursachen auseinander zu setzen. Klar, wenn ihr doch fFehler findet, ist eine entsprechende Änderung immer sinnvoll.

Da diese Verschiebungen in aller Regel immer nur einzelne sematische Felder betreffen, ist ein wirksamer Ratschlag, sich finanziell in mehreren Bereichen zu tummeln. Nur wer auf mehreren Beinen steht, wird den Einbruch leichter verkraften. Ich habe leider in der letzten Zeit genug Leute kenne gelernt, die von einem plötzlichen Fluss an Kapital überrannt waren und “auf dicke Hose” gemacht haben, dann aber nach einem Wegbruch im Regen standen und teilweise ganz ohne Einkommen waren.

Also, denkt dran

3 Stunden Suchmaschinenoptimierung auf die Ohren

Donnerstag, Juni 5th, 2008

In der aktuellen Ausgabe von Radio4SEO dreht sich alles um die Basics in der Suchmaschinenoptimierung. 3 Stunden labere ich zu fast allem was so sinnvoll und nicht sinnvoll sein kann.

Es ist also schon sowas, wie ein SEO-Hörbuch.

Wer interesse hat, hört einfach mal hier rein :  Suchmaschinenoptimierung Basics

Viel Spaß

PageRank Sculpting oder TrustFlow Analyse

Mittwoch, Mai 7th, 2008

PageRank Sculpting
oder TrustFlow Analysen sind Verfahren, die seit einigen Wochen mächtig diskutiert werden. Also ein Grund sich einmal näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Egal, wie man es nennt. Beide Analyse-Verfahren beschreiben die Möglichkeit mit dem Hilfsmittel “rel=nofollow” den Trustflow innerhalb euer Projekte zu bündeln, zu fokussieren und im besten Fall auch zu visualisieren.
Für alle, die jetzt gar nicht wissen, um was es genau geht, fangen wir mal ganz von vorne an.
Ok, ihr habt also ein Projekt, dass durch mehr oder weniger gute SEO-Arbeit verlinkt ist. Wir wissen ja alle, dass ein Großteil des Vertrauens (= Trust) welches Google Projekten oder Domains gibt aus der externen Verlinkung kommt. Aus der Gesamtheit der Links entsteht also ein so genannter TrustContainer. Wie stark dieser Container ist, ist selbstverständlich sehr unterschiedlich, aber darum geht es bei dem Verfahren in erster Linie ja nicht, sondern nur um den Weg, den dieser Trust (egal wie groß) in euern Projekten nimmt.

Ein Großteil des Trusts wird erfahrungsgemäß auf eure TLD zeigen.

Der erste Schritt ist also zu schauen, was mit diesem Trust auf eurer Startseite geschieht. Wenn wir uns vorstellen, dass die Startseite ein Wasserbecken ist und das ganze Wasser in diesem Becken euer Trust ist, dann ist jeder Link der tiefer in eure Seitenstruktur geht, so zu sagen ein kleines Loch durch das der Trust fließt (daher auch TrustFlow). Das TrustFlow oder PageRank Sculpting Analyse Verfahren/Methode gibt euch die Möglichkeit gezielt zu entscheiden durch welche Löcher das Vertrauen wegfließt. Rein physikalisch gesehen, bedeuten viele Löcher wenig Druck und wenig Flüssigkeitsmenge pro Loch und wenige Löcher höheren Druck und höhere Fließgeschwindigkeit. Projiziert auf eure Indexseite bedeutet das also, dass ihr den TrustFlow direkt in die Kanäle drücken solltet, die euch nutzen bringen. In aller Regel werden das die Bereiche des direkten Vertriebs sein.
Um es noch genauer zu beschreiben, will ich ein Beispiel einer kleinen Internetseite nehmen, die irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen verkauft. In aller Regel wird der Startpunkt die Indexseite sein und von dort geht es in die Unterseiten.
Basis ist sicherlich, dass es auf dieser Seite ein Grundstruktur an Navigation und Verlinkung gibt die wie folgt aussehen könnte :

 

Wir über uns
Produkte/Dienstleistungen
Blog
Forum
News
Service
AGBs
Kontakt
Sitemap
Impressum


Es stellt sich also die Frage, wo ich den TrustFlow hinleiten möchte. Hier muss sich jeder Webmaster selber darüber im Klaren sein, wo seine Schwerpunkte liegen. Die Methode dient daher auch der Fokussierung auf seine eigenen Stärken und Produkte. In aller Regel wird der Hauptschwerpunkt auf der Produkt- oder Dienstleistungspalette liegen, also dem Bereich mit dem ich meinen Hauptumsatz erwirtschafte. Dagegen werden Bereiche wie Impressum, AGBs oder wir über uns nicht so ins Gewicht fallen.
Um jetzt also den TrustFlow in dem Projekt nach euren Vorstellungen steuern zu können, gibt es Hilfsmittel. Neben den vollen Sperrbefehlen wie der Anlage von geschützten Verzeichnissen und Bereichen die über die Robot.txt gesperrt sind, gibt uns Google ein Tag an die Hand, was ebenfalls Schrankenfunktion hat und das ist das NoFollow Tag. Dieser Befehl wird im HTML Code mit rel=”nofollow” ausgelöst. Google hat diese Schranke vor Jahren eingeführt, um in erster Linie Kommentar-Spam in Blogs zu unterdrücken. Doch die Funktion lässt sich im TrustFlow oder PageRank Sculpting Verfahren “missbrauchen” bzw. man kann die Funktion optimieren. Dazu muss man aber verstehen, was “NoFollow” eigentlich bewirkt.

Alle Links denen der Google Bot folgt werden grundsätzlich als Trustway getaggt. Das heißt jede Seite vererbt Trust an die Unterseiten zu denen verlinkt wird. NoFollow sagt dem Bot jetzt, dass er dem Link zwar folgen soll und darf, er aber ab genau dieser Positionen keinen Trust mehr weitergibt. Es wird also ab diesem Punkt nichts mehr vererbt. Es handelt sich also um eine Trust-Schranke und genau diese nutzen wir im TrustFlow Verfahren.

Kommen wir also zu der Indexseite zurück. Mit Hilfe des Befehls NoFollow habt ihr also die Möglichkeit Trust-Schranken zu verbauen. In dem Beispiel würde ich also die Bereiche Wir über uns, AGBs, Kontakt und Impressum erst einmal grundsätzlich mit Schranken versehen. Bereiche wie die Web 2.0igen Applikationen wie Blogs und Foren würde ich sofern es sich um neue Projekte handelt auch in der Vererbung lassen. Erst wenn diese Bereiche durch eigene Stärke vielleicht mehr Trust abgeben als von euch hinein gesteckt wird würde ich diese Felder ebenfalls mit NoFollow beschränken. Aber dazu später mehr. Durch diese Beschränkung habt ihr grundsätzlich eine Fokussierung auf eure Kernbereiche geschaffen und dadurch auch den Haupt-TrustFlow in diese Bereich geschickt.

Ich hoffe ihr habt den Ansatz verstanden. Klar, eure Seite teilt sich noch weiter und es geht weit aus tiefer, doch die Regeln des TrustFlow ändern sich nicht. An diesem Verfahren hängt also eine grundsätzliche Planungsstrategie und um so komplexer eure Seiten werden, umso schwieriger wird es werden diesen TrustFlow zu erkennen und darzustellen. Daher will ich gerne zugeben, dass bei großen und komplexen Seiten eine Erkennung auf händischem Wege fast nicht möglich ist. Für kleine Projekte mit fester Struktur ist die Methode aber dagegen sehr effektiv und auch wirkungsvoll.

Klar, werden sich viele von euch jetzt melden und sagen, der Trust kommt nicht nur von der Indexseite in das Projekt und da habt ihr selbstverständlich völlig Recht. Der Trust ballt sich zusätzlich genau an den Punkten an denen ihr entweder gut gearbeitet habt und ihr gut verlinkt wurdet ( zum Beispiel einzelne Produkte, die in der Presse und in Online-Medien erwähnt wurden oder wo guter Content massig verlinkt wurde) oder an denen ihr selber bestimmte böse (nach Google Meinung) Punkte oder Schwerpunkte gesetzt habt. Genau an diesen Punkten entstehen Hubs in eurem Projekt, die wiederum geeignet sind gesteuert zu werden.

Doch wie erkenne ich diese Hubs in meinem Projekt ? 

Klar, wenn ihr Links gekauft, getauscht oder irgendwie anders erworben habt, dann wisst ihr hoffentlich selber, wo ihr den Trust hingeschickt habt. Wenn ihr es nicht so genau wisst, helfen euch die Google Webmaster Tools. In der Zentrale habt ihr eine gute Übersicht über die externen Links, die in euer Projekt zeigen. Ihr seht also genau, wo bestimmte TrustHubs entstanden sind.
Das Verfahren den TrustFlow zu steuern, folgt dann an diesen Hubs genauso wie ich es vorhin im Bereich der Indexseite beschrieben habe. Wer jetzt aufgepasst hat, hat verstanden, dass ich dadurch auch die Möglichkeit habe gezielt TrustHubs neu aufzubauen und zu leiten.

Auch wenn das Verfahren doch sehr aufwendig und komplex ist, hoffe ich es doch verständlich erklärt zu haben.

Aber die Sache geht noch weiter. Was wir gerade in Sachen Trustflow mit dem externen TrustContainer besprochen hatten, gilt ganz klar auch für die interne Verlinkung einer Seite. Ihr müsst also in der internen Verlinkung die ganzen möglichen Wege auch wirklich anlegen, denn wo keine Leitung ist kann auch kein Trust durchfließen. Schaut euch also ebenfalls in den GWTs eurer interne Verlinkung genau an, um das Leitungsgerüst zu erkennen und zu verbessern.

So, dass war es auch schon, hehe. Ich arbeite zur Zeit daran diese Sache visualisieren zu können und ein Abbild von diesem TrustFlow zu erstellen.
Ich weiss, dass viele da draußen, die schon mal etwas zum Thema PageRank Sculpting oder TrustFlow gehört haben, der Meinung sind, dass bringe alles gar nichts. Was soll ich dazu sagen. Ich hab es an drei Projekten (bis 100 Seiten) mit gutem TrustContainer versucht und muss sagen, dass ich überragende Erfolge feststellen konnte.
Klar, ich denke auch dass sich der Effekt mit der Stärke des TrustContainers verstärken wird. Ich für meinen Teil bin der Meinung es ist zur Zeit hoch effektiv.

Zum Schluss will ich aber auch sagen, dass sich den Begriff PageRank Sculpting schlecht finde, weil das dem „normalen“ Webmaster mal wieder versucht einzureden, dass es dabei um Pagerank geht. Es geht um Trust, also das Gesamtvertrauen, was Google in euch (euer Projekt) steckt und nicht um PageRank.

Ich hoffe, dass sich viele mit diesem Post genötigt sehen sich zu äußern.

Ich werde dieses Thema auch noch mal sehr ausführlich in der Radio4SEO Basis Show am 08.05.2008 erörtern. Wer also auch noch was zu diesem Thema hören will, der schaltet morgen ein.

 

 

CRM und SEO

Montag, Mai 5th, 2008

Immer wieder treffe ich SEOs oder höre es irgendwo, dass SEO im Business-Bereich so nebenbei gemacht werden kann. Die Kunden und Aufträge nur so zufliegen und das Ganze nicht den normalen Marktgesetzen gehorcht.

Totaler Schmarn.

Klar, wenn ich einen Kunden betreue, der vielleicht auch noch mein Nachbar, mein Schwager oder mir sonst irgendwie nahe steht, dann brauche ich nichts davon, denn es ist halt kein echtes Business. Doch wer die Sache etwas ernster angeht, der sollte wenigstens ein wenig in marktwirtschaftlichen Bahnen denken und das obwohl das SEO Business so etwas piratenhaftes hat. Also die Überschrift dieses Posts war CRM und SEO. Gerade dieser Bereich erscheint mir für einen SEO der professionell für Kunden arbeitet am wichtigsten.

Für alle, die jetzt nicht wissen wovon ich schreibe, denen sei gesagt, dass mit CRM die Abkürzung für Customer Relationship Managment gemeint ist. Auf deutsch würde man Kundenbetreuungs-Managment dazu sagen. Basis ist also eine Möglichkeit zu haben alle Bewegungen und Beziehungen die zum Kunden oder zum Interessenten entstanden sind zu betreuen und immer auf Augenhöhe zu sein, wenn es zu einem Kontakt kommt. Gute CRM Systeme bieten auch noch deutlich mehr. Sie bieten zum Beispiel die Möglichkeit Newsletter zu organisieren und, und ….. und.

Klar, wird jetzt die Frage kommen : und welches nehme ich da am besten ?

Das kann ich für euch nicht beantworten. Das liegt sehr stark an der Größe des Unternehmens. Ich kann hier nur für mich als Betreuer von KMU Kunden sprechen. ich arbeite seit Jahren sehr erfolgreich mit einem CR; Programm. Ein Programm welches mir neben den CRM Fähigkeiten auch Rechnungen, Angebote und solches Zeug machen kann. Das Programm zeigt mir jederzeit wo ich stehe. Im Bereich der Finanzen, der Aufträge und auch in Sachen Kundenkontakt. Ich kann also sehen, wann ich das letzte mal mit dem Kunden Kontakt hatte, was besprochen wurde, was ich für Angebote geschrieben habe. Ich kann mich in bestimmten Abständen daran erinnern lassen, dass ein Kontakt zum Kunden mal wieder angesagt wäre. Gerade wenn ihr 10 Kunden und mehr betreut ist eine solche Hilfe sehr nützlich und es geschieht nicht selten, dass vor einem halben Jahr ein Geschäftanbandung stattgefunden hat, die dann nach Hinweis des CRM doch zu einem Vertrag geführt hat.

Will sagen. Tut nicht so, als ob euch alles zufliegen würde. Auch im SEO Bereich muss ein wenig Aquise und Kundenbindung betrieben werden, sonst geht es auch bei SEOs nach hinten los. Jeder SEO, egal welche Größe und welcher Klasse hat ein oder mehrere Leichen im Keller, die mangelnder Kommunikation und Bindung zu Opfer gefallen sind. Also ein anständiges CRM System kann euch in eurem Business massiv helfen und sollte auch ein Grundpfosten eurer Kundenstrategie sein.

Wer in diesem Bereich Erfahrungen gemacht hat kann diese in den Comments gerne teilen.

In diesem Sinn Think busy

SEO Charaktere - Wer ist SEO und wer nicht ?

Samstag, März 29th, 2008

Im Bereich des SEO tummeln sich ja inzwischen richtig viele Leute. Alle auf der Suche nach dem großen Geld. Mir kommt es vor, wie damals im wilden Westen. Doch wer ist eigentlich SEO und wer nicht ?

Für meine Begriffe sind nur ganz wenige von denen, die sich SEOs nennen auch wirklich SEOs. Die meisten da draussen würde ich allgemein als engagierte Blogger bezeichnen, die sicherlich das Bedürfnis haben Traffic zu bekommen und auch mehr oder weniger Erfahrung im Bereich des SEM und der Monterisierung haben. Doch SEOs nicht. Also, wird sich der aufmerksame Leser jetzt fragen, was ist ein SEO aus Sicht des SEOnauten ?

SEOs sind für mich Leute, die Suchmaschinenoptimierung analytisch betreiben und damit zumindest in Teilen Ihren Lebensunterhalt verdienen. SEO besteht in meinen Augen nicht darin einen guten Title zu setzen und ein paar Links zu sammeln. Es geht um die analytische Gesamtsicht eines Projekts und dessen Möglichkeiten onpage und offpage. Die, die da draussen auf das schnelle Geld aus sind, haben keine Zeit sich mit aufwendigen Keywordrecherchen oder Keywordanalysen in Adwords rumzuschlagen. Sie haben keine Zeit eine umfassende Konkurrentanalyse zu fahren, um einen Fokus für sein Projekt zu finden. Sie haben keine Zeit, die Mechanismen in ihrem Projekt zu verbauen, die sie selber aus eigener und umfassender Projekterfahrung gesammelt haben. Sie haben keine Zeit sich mit aufwendigen Trackinganalysen rumzuschlagen und die zielorientiert auszuwerten. Sie haben aber Zeit ein Konto zu eröffnen und sie haben in aller Regel sehr viel Zeit ihren Adsense Account zu studieren.

Will sagen, dass ich in letzter Zeit doch zunehmend feststelle, dass SEO unter die besagten Räder kommt. Analytische Projektauswertung und SEO Betreuung von Projekten ist sehr aufwendig. Ständig höre ich in der SEO-Szene, dass ein guter SEO auch ein guter Coder sein muss und stelle dabei fest, dass sich schon fast alle die Coden können auch den Titel des SEOs geben. Coder sind Coder und zunächst nichts mehr. Ich kann ein Hammerprogrammierer sein und trotzdem in der globalen Sicht nur schwarze Flächen erkennen. Das ist für mich keine Basis. Wenn jemand gut Coden kann und das auch seo-technisch gut nutzen kann und ein analytisches Gesamtkonzept damit entwicklen kann, dann ist es wunderbar. Doch ist nun ein Coder ein SEO ? Meine Erfahrung zeigen eher nicht. Ich muss sagen ich bin kaum Coder. Ich habe gutes Verständnis in HTML und in CSS. PHP und andere Sprachen sind mir fremd. Das stört mich garnicht. Wichtig ist für mich, dass ich Leute kenne die meine Gedanken als SEO gut umsetzen können. Gut, dass ist für mich dann teurer, aber das ist ja dann nur Teil meines Geschäftsmodells. Ich muss ja auch kein Grafiker sein, obwohl ich im Rahmen meiner SEO Arbeit auch gute Grafiken benötige. Will sagen, wir treffen uns wieder auf dem Basic. Der SEO muss die strategische Spitze sein, das Gesamtwerk erfassen können und es mit Erfahrungswissen in eine erfolgreiche Richtung bewegen. Thats it.

Doch warum schreibe ich das jetzt alles ? Weil mir die zunehmende Radikalisierung in der Szene richtig auf die Nerven geht. Da haben Leute ein loses Mundwerk und haben damit gleich den nächsten Schritt in Richtung Anti-SEO getan, denn SEO besteht in meinen Augen auch zu einem großen Teil aus Lebenserfahrung und Menschenkenntnis. Sei es in den Verhandlungen mit dem Kunden oder sei es in der Arbeit im Networking. Was denken da manche Leute, wie weit man da kommt. Als der coole Checker der SEO-Szene hast du eigentlich schon verloren.

Um nicht immer nur sehr klausuliert rüber zu kommen, will ich die SEOs mal an den positiven Charakteren der Szene darstellen :

SISTRIX

Sistrix ist in Sachen SEO Verständis sicherlich einer der komplettesten Leute da draussen. Er hat das, was ich analytische Gabe nenne. Er kann sogar programmieren, was wie gesagt nicht notwendig ist, die Sache aber deutlich preiswerter gestaltet. Er überzeugt uns immer wieder mit Analysen aus eigenen Programmläufen und persönlichen Auswertungen. Hier ist dann mal eine dieser guten Quellen für SEO Stuff. Aber nicht nur das. Durch seine ruhige und nicht überhebliche Art, hat er auch noch die Grundvoraussetzungen, um sich auch vertrieblich durchzusetzen. Daumen hoch also und in meinen Augen.

MEDIADONIS

Ein SEO, der einen ganz anderen Weg geht. Er macht eine Gradwanderung, dass weiss er und sein Konzept geht nur auf, weil er ein guter Redner ist, ein sehr breit gefächerte Fachwissen hat, direkt an der der Search-Quelle sitzt und auch sonst die Gabe hat exzellentes Networking auch international zu betreiben. Er denkst analytisch und kennt Leute die genauso sind. Das schafft ein Gesamtprodukt. Er weiss sicherlich auch nicht alles, aber er weiss wo er das was er nocht braucht her bekommt.

Fridaynite

Fridaynite ist der “ruhige” Denker, von dem man sagen kann, dass er in Sachen SEO deutlich auch seine Erfahrung aus seinen Lebensjahren mit ins Geschäft einbringt. Das erkennen auch die Leute schnell. Hier zeigt sich deutlich, dass die Jahre mit SEO-Erfahrungsaufbau gerade in diesem Geschäft viel bringen.

Es gibt sicherlich noch viele Beispiele mehr für gute SEOs. Ich hoffe, dass verstanden wurde, was ich meine und auf was ich hinaus will. Wenn ich mich zum Beispiel mit Leuten über SEO unterhalte, dann merke ich schnell, wo ich stehe, wo mein Gegenüber steht und auf welcher Basis ein solches Gespräch weiterlaufen wird. Den coolen Checkern sei da gesagt, dass ich das Gespräch dann nur nicht beendet, weil ich ein freundlicher Mensch bin.

Die drei Charaktere spiegeln für mich auch den ganzen positiven Range wieder, was SEO ausmacht. Ich habe keine Lust mehr auf Selbstbeweihräucherung ala - Ich bin ein guter SEO, weil ich mal einen Link auf einer Uni-Seite bekommen habe -. Damit will ich nicht sagen, dass man als SEO nicht auch Selbstdarsteller sein sollte. Wie auch, ich bin selber einer. Aber auch diese Selbstdarstellung sollte doch einem globalen SEO Masterplan gehorchen und nicht einem gesteigerten Hormonspiegel.

Doch es gibt auch eine gute Seite an dieser Entwicklung. Ich glaube, dass sich in dieser Entwicklung die Guten von den Schlechten trennen werden, weil die Guten einfach das bessere Profil ausbilden, welches sie dann im Geschäftsleben oder als SEO mit eigenen Projekten gewinnbringend einsetzen können.

Und die letzten Weisheiten zum Schluss :

  • Einen Anti-SEO erkennt ihr immer daran, dass er durchs Netz läuft und alles schlecht macht, was er von anderen sieht. Wenn ich Leute aus meiner Wahrnehmung ausblenden könnte, dann wohl am liebsten diese.
  • Es gibt auch gute SEOs da draussen die keinen Alkohol trinken.

Ich weiss, dass ich mit diesem Post dem einen oder anderen auf die Füsse getreten bin. Ihr wisst besser als ich, wo ihr euch in meinem bescheidenen Raster wieder findet. Also lade ich euch herzlich zu einer Diskussion ein. Die Miesmacher können dabei ihren Rechner gleich mal runterfahren.

Schönen Resttag.

PS : Ein guter SEO ist man auch nicht erst, wenn man Millionär ist oder so tut als ob man einer wär.