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Archive for the ‘SEO-Basics’ Category

Das Geheimnis eines gut gerankten Blogs ist …

Wednesday, June 25th, 2008

Das Geheimnis eines gut gerankten Blogs ist nach Aussage von Matt Cutts in “US Today” vom gestrigen Tage auch die Aktualität.

Blog/post often

Klar werden einige jetzt sagen, dass ist ein alter Hut und ein Blog sollte immer aktuell sein. Ja, klar, aber gerade die letzte Änderung des Algo passt sehr gut zu der Aussage, denn ich konnte feststellen, dass alle meine “paar” Blogs, die nicht ständig betreut werden sehr stark im Ranking gefallen sind. Post/Blog often ist also das Zauberwort in Sachen eines populären und gut gerankten Blogs.

Damit will ich auch sagen, dass es nicht gut ist einen Blog als Engine für eine eigentlich statische Firmenseite zu nutzen. Den Timestamp verfolgt Google dabei sicherlich über die Pings. Ich kann mir aber auch denken, dass es Code-Snippet Points gibt, die Blogs erkennbar machen. Warum sollte es solche Deals zwischen Google und Wordpress zum Beispiel nicht geben ?

Also, immer schön aktuell halten, sonst ist es bald aus mit der Blogpower und das gilt selbstverständlich nur mit der richtigen Linksauce.

Das ganze Interview der US Today mit Matt Cutts findet ihr hier. Sind noch ein paar Kleinigkeiten mit bei, aber jeder hört j da anders zu.

Erste Terminvorschläge für die SEO CAMPIXX

Saturday, June 21st, 2008

So, ich bitte euch mal hier

http://www.seo-campixx.de/blog/moegliche-seo-campixx-termine-2008/

eure Vorschläge und Kommentare für einen möglichen November-Termin der SEO CAMPIXX 2008 abzugeben.

Bitte nur dort kommentieren.

THX

Gelassenheit als “scharfes Schwert” in der Suchmaschinenoptimierung

Sunday, June 15th, 2008

Gelassenheit ist eine der großen Tugenden, die ein SEO haben muss.

Doch warum ist Gelassenheit in der Suchmaschinenoptimierung so wichtig ?

Immer wieder sehe ich Webmaster oder SEOs, die seit Monaten angestrengt auf eine Keywordpalette optimieren ( auch da ist Gelassenheit gefragt, aber die meine ich jetzt nicht). Wenn sie gut gearbeitet haben, ist der Lohn in aller Regel eine Position unter den Top5 der passenden SERPS. Wenn ich so meine Zeit als SEO Revue passieren lasse,  weiss ich, dass dieses Level oft bei weiterhin guter Arbeit lange erhalten werden kann.

Doch was geschieht, wenn man sich plötzlich auf der Position 99 wieder findet ?

Oft sehe ich bei den Leuten dann das große Flattern und hektisches Reagieren. Da werden plötzlich Veränderungen an der Seite vorgenommen, ohne das dies einen größeren Sinn ergeben würde. Heraus kommen oft wirklich Flickschustereien. Vergessen sind vielleicht alle whitehattigen Massnahmen, die man vorher vorgenommen hat.

Meine Erfahrung hat eigentlich folgendes gezeigt. Entweder man weiss das man sauber gearbeitet hat, dann muss man sich wirklich auf Dauer keine Sorgen machen oder man weiss, dass man Scheisse gebaut hat, dann muss man entsprechend reagieren. Klar.

Für alle, die Ihre Projekte wirklich sauber gebaut und sauber verlinkt haben kann gesagt werden.

Gelassenheit ist die mächtigste Waffe in der Suchmaschinenoptimierung.

Oft zeigt sich (leider erst nach einigen Wochen), dass Google wieder zurück rollt bzw. sich die Sache wieder von allein justiert. In der Regel ist die ganze Sache auch nur der Ausfluß einer Neuberechnung in Folge von Algo-Updates.

Also kann ich euch eines aus eigener Erfahrung empfehlen, wenn ihr sauber optimiert habt. Bleibt bei einem “Abrutschen” einfach gelassen und schaut was die nächsten Wochen bringen und schaut was sich an News in der Szene auftut. Oft werden diese Sachen nämlich aufgenommen und auch ausgewertet. Gelassenheit bedeutet in diesem Fall aber nicht, sich nicht mit den möglichen Ursachen auseinander zu setzen. Klar, wenn ihr doch fFehler findet, ist eine entsprechende Änderung immer sinnvoll.

Da diese Verschiebungen in aller Regel immer nur einzelne sematische Felder betreffen, ist ein wirksamer Ratschlag, sich finanziell in mehreren Bereichen zu tummeln. Nur wer auf mehreren Beinen steht, wird den Einbruch leichter verkraften. Ich habe leider in der letzten Zeit genug Leute kenne gelernt, die von einem plötzlichen Fluss an Kapital überrannt waren und “auf dicke Hose” gemacht haben, dann aber nach einem Wegbruch im Regen standen und teilweise ganz ohne Einkommen waren.

Also, denkt dran

3 Stunden Suchmaschinenoptimierung auf die Ohren

Thursday, June 5th, 2008

In der aktuellen Ausgabe von Radio4SEO dreht sich alles um die Basics in der Suchmaschinenoptimierung. 3 Stunden labere ich zu fast allem was so sinnvoll und nicht sinnvoll sein kann.

Es ist also schon sowas, wie ein SEO-Hörbuch.

Wer interesse hat, hört einfach mal hier rein :  Suchmaschinenoptimierung Basics

Viel Spaß

PageRank Sculpting oder TrustFlow Analyse

Wednesday, May 7th, 2008

PageRank Sculpting
oder TrustFlow Analysen sind Verfahren, die seit einigen Wochen mächtig diskutiert werden. Also ein Grund sich einmal näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Egal, wie man es nennt. Beide Analyse-Verfahren beschreiben die Möglichkeit mit dem Hilfsmittel “rel=nofollow” den Trustflow innerhalb euer Projekte zu bündeln, zu fokussieren und im besten Fall auch zu visualisieren.
Für alle, die jetzt gar nicht wissen, um was es genau geht, fangen wir mal ganz von vorne an.
Ok, ihr habt also ein Projekt, dass durch mehr oder weniger gute SEO-Arbeit verlinkt ist. Wir wissen ja alle, dass ein Großteil des Vertrauens (= Trust) welches Google Projekten oder Domains gibt aus der externen Verlinkung kommt. Aus der Gesamtheit der Links entsteht also ein so genannter TrustContainer. Wie stark dieser Container ist, ist selbstverständlich sehr unterschiedlich, aber darum geht es bei dem Verfahren in erster Linie ja nicht, sondern nur um den Weg, den dieser Trust (egal wie groß) in euern Projekten nimmt.

Ein Großteil des Trusts wird erfahrungsgemäß auf eure TLD zeigen.

Der erste Schritt ist also zu schauen, was mit diesem Trust auf eurer Startseite geschieht. Wenn wir uns vorstellen, dass die Startseite ein Wasserbecken ist und das ganze Wasser in diesem Becken euer Trust ist, dann ist jeder Link der tiefer in eure Seitenstruktur geht, so zu sagen ein kleines Loch durch das der Trust fließt (daher auch TrustFlow). Das TrustFlow oder PageRank Sculpting Analyse Verfahren/Methode gibt euch die Möglichkeit gezielt zu entscheiden durch welche Löcher das Vertrauen wegfließt. Rein physikalisch gesehen, bedeuten viele Löcher wenig Druck und wenig Flüssigkeitsmenge pro Loch und wenige Löcher höheren Druck und höhere Fließgeschwindigkeit. Projiziert auf eure Indexseite bedeutet das also, dass ihr den TrustFlow direkt in die Kanäle drücken solltet, die euch nutzen bringen. In aller Regel werden das die Bereiche des direkten Vertriebs sein.
Um es noch genauer zu beschreiben, will ich ein Beispiel einer kleinen Internetseite nehmen, die irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen verkauft. In aller Regel wird der Startpunkt die Indexseite sein und von dort geht es in die Unterseiten.
Basis ist sicherlich, dass es auf dieser Seite ein Grundstruktur an Navigation und Verlinkung gibt die wie folgt aussehen könnte :

 

Wir über uns
Produkte/Dienstleistungen
Blog
Forum
News
Service
AGBs
Kontakt
Sitemap
Impressum


Es stellt sich also die Frage, wo ich den TrustFlow hinleiten möchte. Hier muss sich jeder Webmaster selber darüber im Klaren sein, wo seine Schwerpunkte liegen. Die Methode dient daher auch der Fokussierung auf seine eigenen Stärken und Produkte. In aller Regel wird der Hauptschwerpunkt auf der Produkt- oder Dienstleistungspalette liegen, also dem Bereich mit dem ich meinen Hauptumsatz erwirtschafte. Dagegen werden Bereiche wie Impressum, AGBs oder wir über uns nicht so ins Gewicht fallen.
Um jetzt also den TrustFlow in dem Projekt nach euren Vorstellungen steuern zu können, gibt es Hilfsmittel. Neben den vollen Sperrbefehlen wie der Anlage von geschützten Verzeichnissen und Bereichen die über die Robot.txt gesperrt sind, gibt uns Google ein Tag an die Hand, was ebenfalls Schrankenfunktion hat und das ist das NoFollow Tag. Dieser Befehl wird im HTML Code mit rel=”nofollow” ausgelöst. Google hat diese Schranke vor Jahren eingeführt, um in erster Linie Kommentar-Spam in Blogs zu unterdrücken. Doch die Funktion lässt sich im TrustFlow oder PageRank Sculpting Verfahren “missbrauchen” bzw. man kann die Funktion optimieren. Dazu muss man aber verstehen, was “NoFollow” eigentlich bewirkt.

Alle Links denen der Google Bot folgt werden grundsätzlich als Trustway getaggt. Das heißt jede Seite vererbt Trust an die Unterseiten zu denen verlinkt wird. NoFollow sagt dem Bot jetzt, dass er dem Link zwar folgen soll und darf, er aber ab genau dieser Positionen keinen Trust mehr weitergibt. Es wird also ab diesem Punkt nichts mehr vererbt. Es handelt sich also um eine Trust-Schranke und genau diese nutzen wir im TrustFlow Verfahren.

Kommen wir also zu der Indexseite zurück. Mit Hilfe des Befehls NoFollow habt ihr also die Möglichkeit Trust-Schranken zu verbauen. In dem Beispiel würde ich also die Bereiche Wir über uns, AGBs, Kontakt und Impressum erst einmal grundsätzlich mit Schranken versehen. Bereiche wie die Web 2.0igen Applikationen wie Blogs und Foren würde ich sofern es sich um neue Projekte handelt auch in der Vererbung lassen. Erst wenn diese Bereiche durch eigene Stärke vielleicht mehr Trust abgeben als von euch hinein gesteckt wird würde ich diese Felder ebenfalls mit NoFollow beschränken. Aber dazu später mehr. Durch diese Beschränkung habt ihr grundsätzlich eine Fokussierung auf eure Kernbereiche geschaffen und dadurch auch den Haupt-TrustFlow in diese Bereich geschickt.

Ich hoffe ihr habt den Ansatz verstanden. Klar, eure Seite teilt sich noch weiter und es geht weit aus tiefer, doch die Regeln des TrustFlow ändern sich nicht. An diesem Verfahren hängt also eine grundsätzliche Planungsstrategie und um so komplexer eure Seiten werden, umso schwieriger wird es werden diesen TrustFlow zu erkennen und darzustellen. Daher will ich gerne zugeben, dass bei großen und komplexen Seiten eine Erkennung auf händischem Wege fast nicht möglich ist. Für kleine Projekte mit fester Struktur ist die Methode aber dagegen sehr effektiv und auch wirkungsvoll.

Klar, werden sich viele von euch jetzt melden und sagen, der Trust kommt nicht nur von der Indexseite in das Projekt und da habt ihr selbstverständlich völlig Recht. Der Trust ballt sich zusätzlich genau an den Punkten an denen ihr entweder gut gearbeitet habt und ihr gut verlinkt wurdet ( zum Beispiel einzelne Produkte, die in der Presse und in Online-Medien erwähnt wurden oder wo guter Content massig verlinkt wurde) oder an denen ihr selber bestimmte böse (nach Google Meinung) Punkte oder Schwerpunkte gesetzt habt. Genau an diesen Punkten entstehen Hubs in eurem Projekt, die wiederum geeignet sind gesteuert zu werden.

Doch wie erkenne ich diese Hubs in meinem Projekt ? 

Klar, wenn ihr Links gekauft, getauscht oder irgendwie anders erworben habt, dann wisst ihr hoffentlich selber, wo ihr den Trust hingeschickt habt. Wenn ihr es nicht so genau wisst, helfen euch die Google Webmaster Tools. In der Zentrale habt ihr eine gute Übersicht über die externen Links, die in euer Projekt zeigen. Ihr seht also genau, wo bestimmte TrustHubs entstanden sind.
Das Verfahren den TrustFlow zu steuern, folgt dann an diesen Hubs genauso wie ich es vorhin im Bereich der Indexseite beschrieben habe. Wer jetzt aufgepasst hat, hat verstanden, dass ich dadurch auch die Möglichkeit habe gezielt TrustHubs neu aufzubauen und zu leiten.

Auch wenn das Verfahren doch sehr aufwendig und komplex ist, hoffe ich es doch verständlich erklärt zu haben.

Aber die Sache geht noch weiter. Was wir gerade in Sachen Trustflow mit dem externen TrustContainer besprochen hatten, gilt ganz klar auch für die interne Verlinkung einer Seite. Ihr müsst also in der internen Verlinkung die ganzen möglichen Wege auch wirklich anlegen, denn wo keine Leitung ist kann auch kein Trust durchfließen. Schaut euch also ebenfalls in den GWTs eurer interne Verlinkung genau an, um das Leitungsgerüst zu erkennen und zu verbessern.

So, dass war es auch schon, hehe. Ich arbeite zur Zeit daran diese Sache visualisieren zu können und ein Abbild von diesem TrustFlow zu erstellen.
Ich weiss, dass viele da draußen, die schon mal etwas zum Thema PageRank Sculpting oder TrustFlow gehört haben, der Meinung sind, dass bringe alles gar nichts. Was soll ich dazu sagen. Ich hab es an drei Projekten (bis 100 Seiten) mit gutem TrustContainer versucht und muss sagen, dass ich überragende Erfolge feststellen konnte.
Klar, ich denke auch dass sich der Effekt mit der Stärke des TrustContainers verstärken wird. Ich für meinen Teil bin der Meinung es ist zur Zeit hoch effektiv.

Zum Schluss will ich aber auch sagen, dass sich den Begriff PageRank Sculpting schlecht finde, weil das dem „normalen“ Webmaster mal wieder versucht einzureden, dass es dabei um Pagerank geht. Es geht um Trust, also das Gesamtvertrauen, was Google in euch (euer Projekt) steckt und nicht um PageRank.

Ich hoffe, dass sich viele mit diesem Post genötigt sehen sich zu äußern.

Ich werde dieses Thema auch noch mal sehr ausführlich in der Radio4SEO Basis Show am 08.05.2008 erörtern. Wer also auch noch was zu diesem Thema hören will, der schaltet morgen ein.