Es wird Zeit, dass ich einmal ein kleines Statement zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) im Zusammenhang mit Barrierefreiheit und Webdesign ablasse, da ich immer mehr Äusserungen genau zu diesem Bereich erhalten habe. Ich will dazu einfach mal meinen Standpunkt mitteilen. Das ist wie immer MEINE Sichtweise der Dinge. Ob andere das anders sehen, ist mir fast egal, da meine Meinung über die Jahre entstanden ist. Das mag sich jetzt arrogant anhören, aber warum soll ich lügen. Mein Schwerpunkt liegt in der Suchmaschinenoptimierung von Internetseiten. Ich muss gestehen und so verwerflich es sein mag, Barrierefreiheit interessiert mich selber nicht die Bohne. Barrierfreiheit ist ok und ich will auch nicht sagen, dass sie nicht wichtig ist. Aber das hat in meinen Augen nicht wirklich etwas mit Suchmaschinenoptimierung zu tun. Suchmaschinenoptimierung ist für mich bei vielen eigenen Projekten eine ziemlich radikale Form von Barrierefreiheit, da es nur darum geht der Suchmaschine ein Maximum an Algokonfirmität zu bieten. Die Barrierefreiheit gilt also dort fast nur für die SuMas. Bei Kundenprojekten sieht das oft anders aus, kar.
Doch im Unterschied zu Teilen meines eigenen Zeugs, bin ich als Suchmaschinenoptimierer in 100 % der Fälle in einer beratenden Funktion.
Der Webdesigner macht das seine. Ich unterstütze ihn.
Die Presseabteilung macht ihres. ich unterstütze sie dabei.
Die Offpage-Werbeabteilung macht ihres. Ich unterstütze sie dabei.
In Sachen Webdesign kommt meist ein Kompromiss zwischen Suchmaschinenoptimierung und Barrierefreiheit/Webdesign heraus. Meist geht nie alles gleichzeitig. Wichtig ist für mich als SEO, dass am Ende der Projektarbeit etwas rausgekommen ist, was der Seite die maximale Möglichkeit bietet mit einem passenden Trustjuice beste Platzierungen zu einem passenden Keywordpool in Verbindung mit Maximierung des Longtails zu erreichen. Ja und es ist zum Leidwesen vieler Webdesigner und Vertreter der Barrierefreiheit so, dass die beiden letzt genannten Punkte für das Ranking oft eher weniger wichtig sind.
Gerade unpassendes Webdesign kann SEO oftmals eher im Wege stehen.
Oft kommt es auf das Verständnis an, was beide Seiten für einander entwickeln. Oft sind es dabei nach meiner Erfahrung aber eher die Webdesigner, die die Sache mega verbohrt angehen und SEO als Teufelszeug verfluchen.
Ich liebe daher Projekte, wo im kleinen Kreis die Hinweise und Ratschläge eines SEOs beachtet werden und zwar von allen Teilen der Webdesign- und Werbekette. Da wo das klappt, entsteht fast immer erfolgreiche Projekte.
Und die Sache geht noch weiter. Als SEO muss ich nicht zwangsläufig der Coder und Webdesigner sein. Sicherlich hilft es die Grundzüge zu verstehen. Wer SEO versteht, weiss aber, dass es sich hierbei um ca. 80-90 % Linkoptimierung handelt. Sowohl intern als auch extern. Weiterhin sind große Teile “best Practice”, Networking und ein Maximum an aktuellen Wissen rund um das Thema.
Ich hoffe ihr habt verstanden, was ich damit sagen möchte. Suchmaschinenoptimierung ist eine spezielle Einzeldisziplin und wird es auch immer mehr. Webdesign, coden und Barrierefreiheit sollen doch die machen, die dort die Fachleute sind. Meine Erfahrung zeigt deutlich. Wenn ich versuche alles zu machen, werde ich auch in allem Mittelmaß sein.
Ich weiss, dass meine Ansicht einige Leuten nicht schmecken wird. Aber seis drum. Es ist meine erfolgreiche Wahrheit, nicht mehr.
Achja und eines noch. Suchmaschinenoptimierer sind grundsätzlich auch Menschen. Sie machen auch Fehler und sind nicht perfekt. Also denkt an die Glashausnummer.
Tach