
Wie ja sicherlich ein paar Leute von euch mitbekommen haben, wurden auf SEO-United SEO Wahlen ausgetragen. Die Bezeichnung “WURDEN” ist seit gestern leider voll passend. Heiner und Constantin (ich denke dabei war er auch beteiligt) haben leider dem Druck der Kritik nachgegeben. Ich muss sagen schade und das nicht, weil ich und Teile meiner Projekte teilgenommen haben, sondern weil ich die Diskussion aus solchen Aktionen als sehr interessant einstufe. OK, man muss schon aus dickem Holz geschnitzt sein, um die massive Kritik zu ertragen, aber ich hätte mir gewünscht, dass es bei den beiden so wäre.
Ich will mich mal grundsätzlich zu dem Thema SEO-United äußern und das obwohl ich nur einen Teil (den Constantin) persönlich kenne. SEO-United ist sicherlich einer der aktivsten Blogs im SEO Umfeld. Man kann sicherlich darüber streiten, ob es inhaltlich immer stimmig ist, aber das die beiden eigentlich konsequent ihren Job machen, kann man nach meiner Meinung nicht in Frage stellen. Ich war sicherlich auch einer der Kritiker zu bestimmten Posts, die vielleicht ein wenig gegen die Interessen der SEOs gerichtet waren. Zumindest rein subjektiv.
Dennoch muss ich sagen, dass vieles von dem was die Jungs da abbekommen haben, auch sehr überzogen war. Gerade im Zusammenhang mit dem den DoFollow Blogs war das Geschrei ja groß. Doch wer sich da alles aus dem Fenster gelegt hat und seine eigenen Leichen verleugnet hat, war schon interessant zu sehen.
Ich habe den teilweise provokanten Ansatz bei SEO-United mit der Zeit als sehr erfrischend empfunden, da die Diskussionen immer sehr hitzig waren und das bringt oft mehr ans Licht, als normale Kommentare. Das Problem dabei ist nur, dass man mit dem Druck der aus solcher “Provokation” entsteht auch fertig werden muss. Gerade wenn es Leute gibt die genau wissen, wie man die Provaktion massiv umkehrt oder steigert. Es zeigt sich also mal wieder, dass bestimmte Werbeformen nicht zu jeder Art von Menschentyp passen. Auch in dieser Hinsicht war das wieder mal gut zu erkennen.
Das hört sich jetzt so an, als ob ich jede Kritik einfach so einstecke. Wahrlich nicht, oft ärgern mich Sachen richtig. Aber ich versuche das zu verdrängen, da ich ja weiss, dass ich mich selber so weit nach vorne gewagt habe. Vielleicht hinkt der Vergleich ein wenig, aber man kann sich auf dieser Basis vielleicht vorstellen, wie Promis sich fühlen, wenn nur Stuss oder überhaupt Kritik über sie geschrieben wird.
Kein leichtes Thema. Egal, ob nun die Wahlen zu Ende sind oder nicht. Es war ein Spaß mit Provokationscharakter und die meisten haben es auch so verstanden. Links hat es auch gegeben. Also was will man mehr.
Standhafte Blogger
Das war ein Appell