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Archive for May, 2008

Was weiss Google über Spam ?

Monday, May 12th, 2008

Matt Cutts zeigt in einem Vortrag was Google so über Search Spam weiss. Ein wirklich interessanter Vortrag. Wer also Lust hat schaut sich den Vortrag einfach mal an. Er ist ein Teil einer Vortrag-Serie der Web 2.0 Expo.

Was weiss Google über Spam ?

 

Klarstellung zum TrustFlow

Monday, May 12th, 2008

So, auf der Grundlage des letzten SEOnauten-Post und auf der Basis der 22. Ausgabe von Radio4SEO muss ich einiges mal klar stellen. Ich habe richtig viele Meldungen zu diesem Thema bekommen und musste feststellen, dass die meisten das Thema nicht wirklich verstanden haben. Es geht nicht darum, ohne Sinn und Verstand irgendwo Trustschranken einzubauen. Vielmehr geht es darum diese Schranken wirklich strategisch einzusetzen. Also mit SInn und Verstand. Ihr müsst euch immer im Klaren darüber sein, dass eine Schranke zu viel euch das Gegenteil von dem beschert, was ihr euch eigentlich wünscht.

Also alle, die jetzt mal schnell raus gegangen sind und alle ihren internen Links unkontrolliert getaggt haben, die sollten das schleunigst wieder rückgängig machen und sich dann erst mal an einen Plan setzen.

Ausserdem ist vielen von euch da draussen garnicht bewusst, dass die TrustFlow Nummer ein Spiel mit dem Feuer sein kann. Ihr solltet diese Methode ganz bewusst einsetzten und wie alle Techniken, die sich vielleicht am zulässigen Limit bewegen, solltet ihr die Technik nicht bei euren besten Produkten zu massiv einsetzen und euch immer im Klaren sein, dass die Sache irgend wann auch nac h hinten losgehen kann. 

Will sagen, ihr müsst euch einfach mal mehr Gedanken machen.

Ich bin immer wieder erschrocken, wie leichtfertig mit solchen Sachen umgegangen wird.

Der ViseoCoach hat ja hier ein paar interessante Links gebracht, die zeigen, dass TrustFlow eine Wirkung hat. Ob ihr diesen Weg geht, bleibt eure Entscheidung.

Debatten zum Thema Follow/NoFollow sind immer heiss und so wird es auch in Zukunft bleiben.

Übringens so wie das Wetter…………………. Sauber ;-)

PageRank Sculpting oder TrustFlow Analyse

Wednesday, May 7th, 2008

PageRank Sculpting
oder TrustFlow Analysen sind Verfahren, die seit einigen Wochen mächtig diskutiert werden. Also ein Grund sich einmal näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Egal, wie man es nennt. Beide Analyse-Verfahren beschreiben die Möglichkeit mit dem Hilfsmittel “rel=nofollow” den Trustflow innerhalb euer Projekte zu bündeln, zu fokussieren und im besten Fall auch zu visualisieren.
Für alle, die jetzt gar nicht wissen, um was es genau geht, fangen wir mal ganz von vorne an.
Ok, ihr habt also ein Projekt, dass durch mehr oder weniger gute SEO-Arbeit verlinkt ist. Wir wissen ja alle, dass ein Großteil des Vertrauens (= Trust) welches Google Projekten oder Domains gibt aus der externen Verlinkung kommt. Aus der Gesamtheit der Links entsteht also ein so genannter TrustContainer. Wie stark dieser Container ist, ist selbstverständlich sehr unterschiedlich, aber darum geht es bei dem Verfahren in erster Linie ja nicht, sondern nur um den Weg, den dieser Trust (egal wie groß) in euern Projekten nimmt.

Ein Großteil des Trusts wird erfahrungsgemäß auf eure TLD zeigen.

Der erste Schritt ist also zu schauen, was mit diesem Trust auf eurer Startseite geschieht. Wenn wir uns vorstellen, dass die Startseite ein Wasserbecken ist und das ganze Wasser in diesem Becken euer Trust ist, dann ist jeder Link der tiefer in eure Seitenstruktur geht, so zu sagen ein kleines Loch durch das der Trust fließt (daher auch TrustFlow). Das TrustFlow oder PageRank Sculpting Analyse Verfahren/Methode gibt euch die Möglichkeit gezielt zu entscheiden durch welche Löcher das Vertrauen wegfließt. Rein physikalisch gesehen, bedeuten viele Löcher wenig Druck und wenig Flüssigkeitsmenge pro Loch und wenige Löcher höheren Druck und höhere Fließgeschwindigkeit. Projiziert auf eure Indexseite bedeutet das also, dass ihr den TrustFlow direkt in die Kanäle drücken solltet, die euch nutzen bringen. In aller Regel werden das die Bereiche des direkten Vertriebs sein.
Um es noch genauer zu beschreiben, will ich ein Beispiel einer kleinen Internetseite nehmen, die irgendwelche Produkte oder Dienstleistungen verkauft. In aller Regel wird der Startpunkt die Indexseite sein und von dort geht es in die Unterseiten.
Basis ist sicherlich, dass es auf dieser Seite ein Grundstruktur an Navigation und Verlinkung gibt die wie folgt aussehen könnte :

 

Wir über uns
Produkte/Dienstleistungen
Blog
Forum
News
Service
AGBs
Kontakt
Sitemap
Impressum


Es stellt sich also die Frage, wo ich den TrustFlow hinleiten möchte. Hier muss sich jeder Webmaster selber darüber im Klaren sein, wo seine Schwerpunkte liegen. Die Methode dient daher auch der Fokussierung auf seine eigenen Stärken und Produkte. In aller Regel wird der Hauptschwerpunkt auf der Produkt- oder Dienstleistungspalette liegen, also dem Bereich mit dem ich meinen Hauptumsatz erwirtschafte. Dagegen werden Bereiche wie Impressum, AGBs oder wir über uns nicht so ins Gewicht fallen.
Um jetzt also den TrustFlow in dem Projekt nach euren Vorstellungen steuern zu können, gibt es Hilfsmittel. Neben den vollen Sperrbefehlen wie der Anlage von geschützten Verzeichnissen und Bereichen die über die Robot.txt gesperrt sind, gibt uns Google ein Tag an die Hand, was ebenfalls Schrankenfunktion hat und das ist das NoFollow Tag. Dieser Befehl wird im HTML Code mit rel=”nofollow” ausgelöst. Google hat diese Schranke vor Jahren eingeführt, um in erster Linie Kommentar-Spam in Blogs zu unterdrücken. Doch die Funktion lässt sich im TrustFlow oder PageRank Sculpting Verfahren “missbrauchen” bzw. man kann die Funktion optimieren. Dazu muss man aber verstehen, was “NoFollow” eigentlich bewirkt.

Alle Links denen der Google Bot folgt werden grundsätzlich als Trustway getaggt. Das heißt jede Seite vererbt Trust an die Unterseiten zu denen verlinkt wird. NoFollow sagt dem Bot jetzt, dass er dem Link zwar folgen soll und darf, er aber ab genau dieser Positionen keinen Trust mehr weitergibt. Es wird also ab diesem Punkt nichts mehr vererbt. Es handelt sich also um eine Trust-Schranke und genau diese nutzen wir im TrustFlow Verfahren.

Kommen wir also zu der Indexseite zurück. Mit Hilfe des Befehls NoFollow habt ihr also die Möglichkeit Trust-Schranken zu verbauen. In dem Beispiel würde ich also die Bereiche Wir über uns, AGBs, Kontakt und Impressum erst einmal grundsätzlich mit Schranken versehen. Bereiche wie die Web 2.0igen Applikationen wie Blogs und Foren würde ich sofern es sich um neue Projekte handelt auch in der Vererbung lassen. Erst wenn diese Bereiche durch eigene Stärke vielleicht mehr Trust abgeben als von euch hinein gesteckt wird würde ich diese Felder ebenfalls mit NoFollow beschränken. Aber dazu später mehr. Durch diese Beschränkung habt ihr grundsätzlich eine Fokussierung auf eure Kernbereiche geschaffen und dadurch auch den Haupt-TrustFlow in diese Bereich geschickt.

Ich hoffe ihr habt den Ansatz verstanden. Klar, eure Seite teilt sich noch weiter und es geht weit aus tiefer, doch die Regeln des TrustFlow ändern sich nicht. An diesem Verfahren hängt also eine grundsätzliche Planungsstrategie und um so komplexer eure Seiten werden, umso schwieriger wird es werden diesen TrustFlow zu erkennen und darzustellen. Daher will ich gerne zugeben, dass bei großen und komplexen Seiten eine Erkennung auf händischem Wege fast nicht möglich ist. Für kleine Projekte mit fester Struktur ist die Methode aber dagegen sehr effektiv und auch wirkungsvoll.

Klar, werden sich viele von euch jetzt melden und sagen, der Trust kommt nicht nur von der Indexseite in das Projekt und da habt ihr selbstverständlich völlig Recht. Der Trust ballt sich zusätzlich genau an den Punkten an denen ihr entweder gut gearbeitet habt und ihr gut verlinkt wurdet ( zum Beispiel einzelne Produkte, die in der Presse und in Online-Medien erwähnt wurden oder wo guter Content massig verlinkt wurde) oder an denen ihr selber bestimmte böse (nach Google Meinung) Punkte oder Schwerpunkte gesetzt habt. Genau an diesen Punkten entstehen Hubs in eurem Projekt, die wiederum geeignet sind gesteuert zu werden.

Doch wie erkenne ich diese Hubs in meinem Projekt ? 

Klar, wenn ihr Links gekauft, getauscht oder irgendwie anders erworben habt, dann wisst ihr hoffentlich selber, wo ihr den Trust hingeschickt habt. Wenn ihr es nicht so genau wisst, helfen euch die Google Webmaster Tools. In der Zentrale habt ihr eine gute Übersicht über die externen Links, die in euer Projekt zeigen. Ihr seht also genau, wo bestimmte TrustHubs entstanden sind.
Das Verfahren den TrustFlow zu steuern, folgt dann an diesen Hubs genauso wie ich es vorhin im Bereich der Indexseite beschrieben habe. Wer jetzt aufgepasst hat, hat verstanden, dass ich dadurch auch die Möglichkeit habe gezielt TrustHubs neu aufzubauen und zu leiten.

Auch wenn das Verfahren doch sehr aufwendig und komplex ist, hoffe ich es doch verständlich erklärt zu haben.

Aber die Sache geht noch weiter. Was wir gerade in Sachen Trustflow mit dem externen TrustContainer besprochen hatten, gilt ganz klar auch für die interne Verlinkung einer Seite. Ihr müsst also in der internen Verlinkung die ganzen möglichen Wege auch wirklich anlegen, denn wo keine Leitung ist kann auch kein Trust durchfließen. Schaut euch also ebenfalls in den GWTs eurer interne Verlinkung genau an, um das Leitungsgerüst zu erkennen und zu verbessern.

So, dass war es auch schon, hehe. Ich arbeite zur Zeit daran diese Sache visualisieren zu können und ein Abbild von diesem TrustFlow zu erstellen.
Ich weiss, dass viele da draußen, die schon mal etwas zum Thema PageRank Sculpting oder TrustFlow gehört haben, der Meinung sind, dass bringe alles gar nichts. Was soll ich dazu sagen. Ich hab es an drei Projekten (bis 100 Seiten) mit gutem TrustContainer versucht und muss sagen, dass ich überragende Erfolge feststellen konnte.
Klar, ich denke auch dass sich der Effekt mit der Stärke des TrustContainers verstärken wird. Ich für meinen Teil bin der Meinung es ist zur Zeit hoch effektiv.

Zum Schluss will ich aber auch sagen, dass sich den Begriff PageRank Sculpting schlecht finde, weil das dem „normalen“ Webmaster mal wieder versucht einzureden, dass es dabei um Pagerank geht. Es geht um Trust, also das Gesamtvertrauen, was Google in euch (euer Projekt) steckt und nicht um PageRank.

Ich hoffe, dass sich viele mit diesem Post genötigt sehen sich zu äußern.

Ich werde dieses Thema auch noch mal sehr ausführlich in der Radio4SEO Basis Show am 08.05.2008 erörtern. Wer also auch noch was zu diesem Thema hören will, der schaltet morgen ein.

 

 

CRM und SEO

Monday, May 5th, 2008

Immer wieder treffe ich SEOs oder höre es irgendwo, dass SEO im Business-Bereich so nebenbei gemacht werden kann. Die Kunden und Aufträge nur so zufliegen und das Ganze nicht den normalen Marktgesetzen gehorcht.

Totaler Schmarn.

Klar, wenn ich einen Kunden betreue, der vielleicht auch noch mein Nachbar, mein Schwager oder mir sonst irgendwie nahe steht, dann brauche ich nichts davon, denn es ist halt kein echtes Business. Doch wer die Sache etwas ernster angeht, der sollte wenigstens ein wenig in marktwirtschaftlichen Bahnen denken und das obwohl das SEO Business so etwas piratenhaftes hat. Also die Überschrift dieses Posts war CRM und SEO. Gerade dieser Bereich erscheint mir für einen SEO der professionell für Kunden arbeitet am wichtigsten.

Für alle, die jetzt nicht wissen wovon ich schreibe, denen sei gesagt, dass mit CRM die Abkürzung für Customer Relationship Managment gemeint ist. Auf deutsch würde man Kundenbetreuungs-Managment dazu sagen. Basis ist also eine Möglichkeit zu haben alle Bewegungen und Beziehungen die zum Kunden oder zum Interessenten entstanden sind zu betreuen und immer auf Augenhöhe zu sein, wenn es zu einem Kontakt kommt. Gute CRM Systeme bieten auch noch deutlich mehr. Sie bieten zum Beispiel die Möglichkeit Newsletter zu organisieren und, und ….. und.

Klar, wird jetzt die Frage kommen : und welches nehme ich da am besten ?

Das kann ich für euch nicht beantworten. Das liegt sehr stark an der Größe des Unternehmens. Ich kann hier nur für mich als Betreuer von KMU Kunden sprechen. ich arbeite seit Jahren sehr erfolgreich mit einem CR; Programm. Ein Programm welches mir neben den CRM Fähigkeiten auch Rechnungen, Angebote und solches Zeug machen kann. Das Programm zeigt mir jederzeit wo ich stehe. Im Bereich der Finanzen, der Aufträge und auch in Sachen Kundenkontakt. Ich kann also sehen, wann ich das letzte mal mit dem Kunden Kontakt hatte, was besprochen wurde, was ich für Angebote geschrieben habe. Ich kann mich in bestimmten Abständen daran erinnern lassen, dass ein Kontakt zum Kunden mal wieder angesagt wäre. Gerade wenn ihr 10 Kunden und mehr betreut ist eine solche Hilfe sehr nützlich und es geschieht nicht selten, dass vor einem halben Jahr ein Geschäftanbandung stattgefunden hat, die dann nach Hinweis des CRM doch zu einem Vertrag geführt hat.

Will sagen. Tut nicht so, als ob euch alles zufliegen würde. Auch im SEO Bereich muss ein wenig Aquise und Kundenbindung betrieben werden, sonst geht es auch bei SEOs nach hinten los. Jeder SEO, egal welche Größe und welcher Klasse hat ein oder mehrere Leichen im Keller, die mangelnder Kommunikation und Bindung zu Opfer gefallen sind. Also ein anständiges CRM System kann euch in eurem Business massiv helfen und sollte auch ein Grundpfosten eurer Kundenstrategie sein.

Wer in diesem Bereich Erfahrungen gemacht hat kann diese in den Comments gerne teilen.

In diesem Sinn Think busy

Böse Artikelverzeichnisse

Saturday, May 3rd, 2008

 

Arikelverzeichnisse sind böse