Corporate Blogs können für viele Firmen der Einstieg in den Bereich der so genannten Socials sein und löst damit das Problem der statischen Lage einer Firmenseite auf. Das Problem ist klar. Viele Internetseiten von Firmen sind sehr, sehr statisch. Das hat zur Folge, dass die Seiten zwar einen mehr oder weniger hohen Informationsgehalt haben, sie aber nicht wirklich leben. Dieses Leben versucht seit seiner Entstehung das WEB 2.0 dem Internet einzuhauchen. Was bei großen Firmen mit Interneterfahrung durchaus schon gut umgesetzt wird, ist bei KMUs fast garkein Thema. Oft sind die Firmen gerade mal an der Schwelle zum gezielten SEO oder SEM. SMO Fehlanzeige. Dabei kann ein so genannter Corporate Blog, also ein Blog, der zum Beispiel das Leben in der Firma darstellt und lebhafte Informationen bietet, eine echte Bereicherung sein und Kunden und Interessenten dazu bewegen öfter mal auf der Seite vorbei zu schauen. Das dies mit einem Mehr an Umsatz, Gewinn und Kunden verbunden sein kann muss ich hier nicht erklären.
Doch was macht einen solchen Blog lebhaft ?
Es ist wie mit allem was die Blogosphäre ausmacht. Ein solcher Corporate Blog muss leben, indem er Themen aufschnappt und darstellt, die sonst nicht auftauchen und das sehr aktuell. Da kann zum Beispiel die letzte Betriebfeier das harmonische Betreibsklima nach außen darstellen oder ein anonymisiertes Fallbeispiel aus dem Versicherungsbereich Leute in ihren Bann ziehen. Leben bedeutet, dass ich mehr von der Seele des Betriebes nach aussen darstelle und es mit anderen teile. Leben bedeutet aber auch bei Corporate Blogs, dass man teilnehmen muss und sich zum Beispiel an der Meinungsbildung in anderen Blogs beteiligt.
Wenn es ein Unternehmen schaffen sollte genau dieses Leben entstehen zu lassen, ist auch in Sachen SEO ein großer Schritt für das Unternehmen getan. Gerade im Bereich des Long Tail entsteht im Laufe der Zeit massenhaft themenrelevanter Content, der auch in den SERPS der Suchmaschinen auftauchen wird und so zu mehr Besuchern beitragen wird. Die Kunst liegt in der Vernetzung.
So sind Corporate Blogs in zwei Vernetzungsformen möglich :
- Ein Blog auf der Basis der TLD der Firma. In aller Regel wird dieser Blog dann in einem hohen Unterverzeichnis angelegt und entfaltet dort seine Wirkung für die Stärke der Gesamtdomain. Aus diesem Blog muss dann nur geschickt zu den Produkten oder Dienstleistungen der Firma verlinkt werden. Voila. So hat man die Anchortext-Hoheit und eigene Freiheit für die interne Linkstruktur. Wenn ich also einen Beitrag über Rinderkopfsülze schreibe und diesen mit ein paar passenden Linktexten direkt in den Online-Shop verlinke, kann das schon sehr hilfreich sein. Wenn ich es schaffe, den Blogartikel auch noch mit Backlinks zu versorgen, weil er vielleicht sehr witzig gemacht ist, gewinnt auch der Link intern an Stärke.
- Die zweite Möglichkeit ist der Aufbau eines Corporate Blogs auf einer extra TLD. Die Verbindungen erfolgen auf identischen Bahnen. Der Vorteil liegt jedoch im Aufbau einer externen Linkstruktur. Wer es also schafft diesen externen Blog stark zu machen, der wird die Vorteile ebenfalls spüren und auch hier wird mit mehr Leben, mehr Leben in die Linkstruktur und somit in das Ranking von gewählten Suchwörtern gepumpt.
Es bleibt also die Frage übrig, warum man nicht mit einem internen Corporate Blog seine interne Linkstruktur und Stärke aufbaut und gleichzeitig mit einer zweiten TLD seine externe Struktur an Links aufbessert.
Die Antwort ist einfach. Macht es einfach. Interner Blog mit Infos aus dem Haus und externer Blog mit lustigen Videos aus dem Unternehmen, die man über Youtube zum Beispiel einstellt und öffentlich macht.
BINGO
Die Sache kostet die Firma Zeit und Geld. Jedoch ist der Kosten/Nutzenfaktor enorm.
Ich würde es so machen. Aber was hab ich schon zu sagen (blink)