Ich habe leider erst heute die aktuelle Diskussion zum Thema “Einstellen eines SEOs” auf Dynamicdrive gefunden. Diese Diskussion um den Wert von SEO Arbeit und entsprechende SEO-Preise gibt es ja schon eine ganze Weile. Sistrix hat in seinen drei Beiträgen zum Thema ” Was kostet ein SEO” so ziemlich alles gesagt. Neu war mir in der Diskussion die Hürde, die in der Stellenausschreibung gesetzt wurde. Ich glaube nicht, dass diese Hürde Sinn macht. Die Hürde war, dass sich der entsprechende SEO von allen seinen eigenen Projekten trennen muss oder diese ruhen lassen muss. Das ist selbstverständlich totaler Blödsinn. Viele der professionellen SEOs gewinnen Ihre Erfahrungen gerade aus ihren eigenen Projekten heraus. Wie auch sonst. Soll man mit Kundenseiten “spielen” und testen ? Sicherlich nicht.
Zu dem eigentlichen Thema, was immer wieder hoch kommt, dem des Verdienst kann ich nur sagen, dass der SEO-Stand es sicherlich ein wenig übertrieben hat. Hier wird nur in Superlativen geredet. Sicher ist, dass ein SEO mit einem eigenen Gewerbe in der Lage ist gutes Geld zu verdienen, selbst wenn er nur kleine Kunden betreut.
Dabei muss man doch nicht immer gleich Millionär sein. Warum reicht es den Leuten nicht ein gutes und erfülltes Leben zu führen, indem man sich fast alles leisten kann, was man möchte.
Ich muss nicht mit dem 150.000 € Auto fahren, um zu beweisen das ich es geschafft habe. Wer genau hin sieht weiss, dass ein Auto zum Beispiel schneller Geld verbrennt als ich es auch als SEO verdienen kann. Also was soll das.
Die Leute die ich im Bereich der Betreuung von KMUs kenne, verdienen zwischen hoch 4- und 5-stellig. Das ist doch gutes Geld. Sorry. Wenn ich mehr will, muss ich in der Regel auch mehr bringen, was nicht bedeutet, dass ich ein besserer SEO bin, sondern das ich nur mehr in Logistik, Werbung und Personal investieren muss. Das Ganze ist aber nicht zum Nulltarif zu haben, sondern es sind geanu die SEOs, die keine Familen haben und ungebunden sind oder denen die Familie egal ist.
Jeder muss also selber wissen, was er bereit ist zu investieren. Ich bin grundsätzlich froh, dass ich nicht auf dem Markt der “Big Player” spiele. Was ich da höre ist oft wirklich nicht mein Krieg. Ich frage mich dann immer, wie die Leute dann auf den Stammtischen so oberflächlich nett zu einander sein können. Gelobt sein der Markt der KMUs.
Danke